Bild: Ishan @seefromthesky auf unsplash

Green­peace: Welche Marken tragen Plastikabfälle

Der «Branded»-Bericht der «Break Free From Plastic» Bewegung untersucht Plastikabfälle. Der Bericht listet auf, von welchen Markenherstellern die meisten Abfälle enthalten sind.

11’000 Frei­wil­lige haben in 45 Ländern an Strän­den und Seeufern 330’493 Plasti­ka­bällfe einge­sammt. Im wesent­li­chen handelt es sich um wegge­wor­fene Einweg­ver­packun­gen. Die gesam­mel­ten Abfälle bilden die Grund­lage für den vier­ten «Branded»-Bericht.

Plastik­ab­fall zuge­ord­net
Der Bericht «Bran­ded» unter­sucht, welche Marken unter den einge­sam­mel­ten Plastik­ab­fäl­len vertre­ten sind. 440 Brand Audits hat die Bewe­gung «Break Free From Plastic» durch­ge­führt, wie Green­peace vermel­det. Die Umwelt­schutz­or­ga­ni­sa­tion gehört der Bewe­gung an. In diesen Audits wurden die 330’493 gesam­mel­ten Plastik­ab­fälle erfasst und nach Marken unter­sucht. Am stärk­sten vertre­ten sind Gegen­stände von Coca-Cola und Pepsi-Cola mit fast 20’000 Produk­ten. Auf Platz drei folgt Unile­ver. Zum ersten Mal seit Beginn des Audits ist der Konzern unter den ersten drei. Der Bericht unter­sucht weiter, welchen Effekt die Kunst­stoff­in­du­strie auf den Klima­wan­del hat. 

Die Publi­ka­tion des Berichts erfolgt im Vorfeld der COP26, der am kommen­den Sonn­tag in Glas­gow begin­nen­den Klima­kon­fe­renz. Die COP26 haben auch fast 300 Orga­ni­sa­tio­nen aus 76 Länden zum Anlass genom­men, einen offe­nen Breif an die Dele­gier­ten der Konfe­renz zu verfas­sen. Sie rufen zu einer Abkehr von der Plastik­pro­duk­tion auf. Und sie fordern Inve­sti­tio­nen in abfall­freie Alter­na­ti­ven. «Trotz ihrer Verspre­chen, sich zu bessern, tauchen Jahr für Jahr diesel­ben Umwelt­ver­schmut­zer in den Brand Audits auf», sagt Matthias Wüth­rich, Zero-Waste-Experte von Green­peace Schweiz. Diese Unter­neh­men würden vorge­ben, die Plastik­krise zu bekämp­fen. Gleich­zei­tig würden sie weiter­hin in falsche Lösun­gen inve­stie­ren. Sie arbei­te­ten mit Ölkon­zer­nen zusam­men, um noch mehr Plastik zu produzieren. 

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