Bild. Max Kukurudziak, Unsplash

Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen bauen Unter­stüt­zung aus

In der Ukraine ist Krieg. Zahlreiche Hilfsorganisationen engagieren sich, um das humanitäre Leid vor Ort zu lindern.

«Wir sind zutiefst besorgt über die sich rasch verschlech­ternde Lage und die laufen­den Mili­tär­ope­ra­tio­nen in der Ukraine», sagt UN-Flücht­lings­hoch­kom­mis­sar Filippo Grandi. «Die huma­ni­tä­ren Folgen für die Zivil­be­völ­ke­rung werden verhee­rend sein. In einem Krieg gibt es keine Gewin­ner, aber unzäh­lige Menschen­le­ben werden zerstört.» Das UN-Flücht­lings­werk erklärt, dass es Hilfs­maß­nah­men und Kapa­zi­tä­ten in der Ukraine und den Nach­bar­län­dern verstärkt hat. «Wir sind weiter­hin fest entschlos­sen, alle Betrof­fe­nen in der Ukraine und in der Region zu unter­stüt­zen», sagt Filippo Grandi. Bereits sind gemäss UN-Anga­ben 100’000 Menschen auf der Flucht, wie etwa tagesschau.de berich­tet. Insge­samt rech­net die UN mit vier Millio­nen Flücht­li­nen, wie die Basler Zeitung schreibt. 

Schutz für die Zivilbevölkerung

Während in der Ukraine die Kampf­hand­lun­gen unver­min­dert weiter gehen fahren die Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen ihre Unter­stüt­zung hoch. «Ich bin sehr besorgt um die Sicher­heit der Bevöl­ke­rung in der Ukraine. Unsere Botschaft an die Konflikt­par­teien ist klar: Haltet das huma­ni­täre Völker­recht ein, schützt die Zivil­be­völ­ke­rung und die grund­le­gen­den Dienst­lei­stun­gen», so Peter Maurer, Präsi­dent des Inter­na­tio­na­len Roten Kreu­zes (IKRK). Das Schwei­ze­ri­sche Rote Kreuz (SRK) schreibt, dass es seine Schwe­ster­or­ga­ni­sa­tion in der Ukraine unter­stütze. Die 2000 Frei­wil­lige und 450 Mitar­bei­tende des Ukrai­ni­schen Roten Kreu­zes stün­den bereits im Einsatz. Auch Amnesty Inter­na­tio­nal ist vor Ort und setzt sich für trans­pa­rente Infor­ma­tion ein. Mit Krisen­in­ter­ven­ti­ons­teams will sie die Situa­tion über­wa­chen und Menschen­rechts­ver­let­zun­gen doku­men­tie­ren. Auch Cari­tas und Unicef sind enga­giert. Und Helve­tas schreibt: «Die Menschen brau­chen jetzt drin­gend Unter­stüt­zung: Wasser, Nahrungs­mit­tel und eine sichere Unter­kunft zum Schutz vor der Kälte.» Die SOS Kinder­dör­fer berei­ten Nothilfe für rund 15’000 Menschen in der Ukraine vor. Die Fami­lien des SOS-Kinder­dor­fes Browary in der Nähe von Kiew hätten während der Beschüsse in einem Luft­schutz­bun­ker Zuflucht gefun­den, schreibt das Hilfs­werk. Seit 70 Jahren unter­stützt Kriche in Not Projekte in der Ukraine. Sie ist gut vernetzt. Um den Menschen zu helfen hat Kriche in Not nun ein Nothilfe-Pakte in Höhe von einer Million Fran­ken bereitgestellt.

Spen­den

Um ihre Akti­vi­tä­ten zu ermög­li­chen sammeln die verschie­de­nen Orga­ni­sa­tion für die Ukraine. Eine Über­sicht von Orga­ni­sa­tio­nen, die in der Region aktiv sind, finden Sie auf der Spen­den­platt­form von StiftungSchweiz.

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