Bild: Marius Masalar, unsplash

Die Macht der Daten

Rekordwerte, negative und positive Veränderungen: Daten zeigen uns die Entwicklungen in unserer Welt. Ein Blick zurück in das vergangene Jahr zeigt exemplarisch, wie Daten genutzt werden. Dem wichtigen Thema Daten wird sich die erste gedruckte Ausgabe 2023 von The Philanthropist widmen.

Noch zählt das Jahr wenige Tage und entspre­chend wenige Daten. Aber sie werden gesam­melt. Bspw. Meteo­news weist für den 2. Januar um 12.00 Uhr in Engel­berg 10,6 Grad aus und an der Börse stieg der SMI am 3. Januar bis 9.37 Uhr auf 10’905,54 Punkte. Daten bestim­men unsere Welt. Deswe­gen werden wir die erste gedruckte Ausgabe dem Thema Daten widmen. Denn Daten bedeu­ten Macht, sie bergen viel Poten­zial, sie bedeu­ten Verant­wor­tung und ermög­li­chen Trans­pa­renz – und in jedem Fall ist das Thema rele­vant. Das zeigt ein Blick auf einige im vergan­ge­nen Jahr gelie­ferte Daten.

78’544 Daten­sät­zen

Die Stif­tung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG in Winter­thur hat ihre 78’544 Kunst-
werke und histo­ri­schen Objekte erfasst und im vergan­ge­nen Jahr den Abschluss­be­richt zum Projekt publi­ziert. 81 Arbeits­kräfte leiste­ten in 18 Mona­ten 69’059 Arbeits­stun­den. In sechs Lager­räu­men, jeder rund 600 m2 gross, hat das Team 216’253 Objekt­ein­hei­ten in 78’544 Daten­sät­zen erfasst. Lage­rung, Trans­port, Reini­gung, Erfas­sen, Foto­gra­fie und Verpackung gehör­ten zum Projekt. «Bei einer derar­ti­gen Samm­lung ist die Unbe­kannte eigent­lich ein fester Bestand­teil», zitiert der Bericht Projekt­lei­te­rin Karin von Lerber. Zum Bericht.

250’000 Rentiere

Der WWF zieht eine Jahres­bi­lanz: «Für Rentiere, Breit­maul­nas­hör­ner, Kaiser­pin­guine und Feld­ha­sen war 2022 kein gutes Jahr», schreibt die Umwelt­or­ga­ni­sa­tion. Die grösste Popu­la­tion der Rentiere hat seit 2014 von 417’000 auf 250’000 Tiere abge­nom­men. In Afrika hat Wilde­rei Zahl der Breit­maul­nas­hör­nern in den vergan­ge­nen neun Jahren von 20’600 auf knapp 16’000 redu­ziert. Aber die Zahlen zeigen auch posi­tive Entwick­lun­gen. Bei den Tigern zeigen aktu­elle Daten einen Zuwachs um 50 Prozent seit 2010 auf 4500 bis 5000 Tiere. In der Schweiz war 2022 für den Bart­geier ein gutes Jahr. «Seit der Wieder­an­sied­lung 1991 mit drei Jung­vö­geln ist die Bart­geier Popu­la­tion bis heute auf ca. 250 Vögel in der Schweiz gestie­gen», schreibt der WWF. Umfas­sende Daten zur Verän­de­rung der Biodi­ver­si­tät enthält der Living Planet Report, der auf Daten von rund 32’000 Popu­la­tio­nen basiert.

2,3 Prozent

Noch fehlen die Dezem­ber­da­ten des Swiss Phil­an­thropy Perfor­mance Index. Und das per Novem­ber kumu­lierte Ergeb­nis von –11,0 Prozent deuten auf ein schwie­ri­ges vergan­ge­nes Börsen­jahr hin. Immer­hin verzeich­nete das durch­schnitt­li­che Wert­schrif­ten­port­fo­lio der gemein­nüt­zi­gen Orga­ni­sa­tio­nen, das dem Swiss Phil­an­thropy Perfor­mance Index zugrunde liegt, im Novem­ber mit 2,3 Prozent den zwei­ten Monat in Folge eine posi­tive Entwick­lung. Für die letz­ten fünf Jahre liegt die Perfor­mance bei 10,8 Prozent. Zum Facts­heet.

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