Der Stiftungsrat: Simon Leumann, Stefan Liebich, Christine Honegger, Urs Hofmann, Corinne Mühlebach v.l. (Bild: zVg Stiftung LEBENSRAUM AARGAU)

Aargaui­sche Kanto­nal­bank ruft die Stif­tung LEBENSRAUM AARGAU ins Leben

Mit der neu gegründeten Stiftung LEBENSRAUM AARGAU möchte sich die Aargauische Kantonalbank noch stärker für die Bevölkerung, die Natur und die Umwelt engagieren. Die Bank strebt mit der Stiftung mehr Lebensqualität für den Aargau an. Dies soll durch die Unterstützung von Projekten in den Bereichen Kunst und Kultur, Umwelt und Tiere, Gesellschaft und Soziales sowie Gesundheit und Bewegung ermöglicht werden.

Die Aargaui­sche Kanto­nal­bank AKB legt gemäss Leistungs­auf­trag ihren Fokus auf die Förde­rung der wirt­schaft­li­chen und sozia­len Entwick­lung. Mit der Grün­dung der neuen gemein­nüt­zi­gen Stif­tung LEBENSRAUM AARGAU wird diesem Aspekt Rech­nung getra­gen: Der gesell­schaft­li­che Zusam­men­halt sowie das Zusam­men­le­ben sollen vom phil­an­thro­pi­schen Wirken profitieren. 

Weshalb braucht es eine Stif­tung?
Die Stif­tung hat ihren Auftrag darin, inno­va­tive und nach­hal­tige Akti­vi­tä­ten lang­fri­sti­ger Natur zu fördern. In der Schweiz ist gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment zu Gunsten eines verbes­ser­ten Gemein­wohls nicht mehr wegzu­den­ken. Laut Dieter Widmer, dem Direk­ti­ons­prä­si­den­ten der Aargaui­schen Kanto­nal­bank, sei das Enga­ge­ment für die Gemein­schaft im Kanton Aargau jedoch eher unter­durch­schnitt­lich, was auch auf das Mäze­na­ten­tum zuträfe. Es gebe aber viele enga­gierte KMUs, die sich für Wirt­schaft und Gesell­schaft einsetz­ten.

Die Pande­mie hat die Menschen geprägt und die Wirt­schaft teils schwer getrof­fen. Das «Mitein­an­der» ist also mehr denn je von Bedeu­tung, doch braucht es auch Menschen, die sich in Orga­ni­sa­tio­nen und Verei­nen zusam­men­tun und sich für viel­fäl­tige Anlie­gen einsetz­ten. Davon profi­tiere die breite Bevöl­ke­rung, so der Direk­ti­ons­prä­si­dent. Mit der Stif­tung LEBENSRAUM AARGAU werden eben diese Verbin­dun­gen geför­dert. «Eine gut funk­tio­nie­rende Gesell­schaft lebt vom Mitein­an­der, von der gegen­sei­ti­gen Unter­stüt­zung, den gemein­sa­men Aufga­ben und Inter­es­sen. Genau dafür steht die Stif­tung LEBENSRAUM AARGAU», sagt Dieter Widmer, Direk­ti­ons­prä­si­dent der Aargaui­schen Kantonalbank.

Spende oder Zustif­tung
Zum Aufbau der Dach­stif­tung steht der Aargaui­schen Kanto­nal­bank ein Stif­tungs­ka­pi­tal von fünf Millio­nen Fran­ken zur Verfü­gung. Ausser­dem fliesst jähr­lich ein Prozent des Jahres­ge­winns der Bank in diesen Topf, das heisst rund 1,5 Millio­nen Fran­ken. Auch Admi­ni­stra­ti­ons- und Perso­nal­ko­sten werden von der Aargauer Kanto­nal­bank getra­gen. Die Stif­tungs­gel­der kommen voll­um­fäng­lich den gemein­nüt­zi­gen Projek­ten zugute. Drei­mal jähr­lich werden Förder­bei­träge vergeben.

Eine gut funk­tio­nie­rende Gesell­schaft lebt vom Mitein­an­der, von der gegen­sei­ti­gen Unter­stüt­zung, den gemein­sa­men Aufga­ben und Inter­es­sen. Genau dafür steht die Stif­tung LEBENSRAUM AARGAU

Dieter Widmer, Direk­ti­ons­prä­si­dent der Aargaui­schen Kantonalbank

Das Spen­den zugun­sten der Stif­tung ist allen möglich; Es steht Kund*innen der Aargauer Kanto­nal­bank aber auch allen übri­gen Perso­nen und Unter­neh­men offen. Die Stif­tungs­tä­tig­keit kann auch mit klei­nen Beträ­gen unter­stützt werden. Bei gros­sen Zuwen­dun­gen, welche die Millio­nen­grenze über­schrei­ten, können die Spender*innen ein zusätz­li­ches Förder­ge­fäss im Sinne des Stif­tungs­zweckes eröff­nen lassen.

Urs Hofmann als Stif­tungs­rats­prä­si­dent
Stif­tungs­rats­prä­si­dent ist der ehema­lige Aargauer Natio­nal- und Regie­rungs­rat Urs Hofmann. Weiter zählen Simon Leumann und Stefan Liebich, beides Geschäfts­lei­tungs­mit­glie­der der Aargauer Kanto­nal­bank, Chri­stine Honeg­ger, die Leite­rin Kommu­ni­ka­tion und Nach­hal­tig­keit der Aargauer Kanto­nal­bank, und Corinne Mühle­bach, Unter­neh­me­rin und Dozen­tin an der Fach­hoch­schule Nord­west­schweiz, zum Stiftungsrat.

Über die Vergabe von Förder­bei­trä­gen entschei­det ein Fach­gre­mium. Dieses setzt sich aus einem Stif­tungs­rats­mit­glied, der Geschäfts­füh­rung der Stif­tung Petra Miersch sowie drei Beirä­tin­nen und Beirä­ten zusam­men. Aktiv ist die Stif­tung in den Berei­chen Kunst und Kultur, Umwelt, Natur und Tiere, Gesell­schaft und Sozia­les sowie Gesund­heit und Bewe­gung. Projekte können online einge­ge­ben werden. 

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