Bundesrat Martin Pfister spricht an der Delegiertenversammlung der Pfadibewegung Schweiz

Wert­schät­zung für Ehrenamt

Am 22. und 23. November trafen sich die Delegierten der Pfadibewegung Schweiz in Zürich. Als besonderer Gast sprach Bundesrat Martin Pfister zu den Anwesenden.

«Ich bin beein­druckt vom Enga­ge­ment dieser jungen Menschen», sagte Bundes­rat Martin Pfis­ter an der Dele­gier­ten­ver­samm­lung der Pfadi­be­we­gung Schweiz (PBS) in Zürich. «Hecht», wie der Bundes­rat mit Pfadi­na­men heisst, nahm auch an einem Work­shop zum Schwer­punkt­thema «Ehren­amt» teil. Im Plenum erzählte er später den 150 Anwe­sen­den, dass ihm seine Erfah­run­gen als Pfadi beigebracht habe, Konsens zu schaffen.

Dele­gier­ten­ver­samm­lung der Pfadi­be­we­gung Schweiz in Zürich, Bild: Bastian Schmid / Layton

Weichen für die Zukunft gestellt

Die Dele­gier­ten der PBS befass­ten sich auch mit der eige­nen Zukunft. Sie verab­schie­de­ten das über­ar­bei­tete «Pfadi­pro­fil». Dabei handelt es sich um die pädago­gi­schen Grund­la­gen der Pfadi­be­we­gung. Nach 15 Jahren wurden diese zeit­ge­mäss über­ar­bei­tet und sprach­lich harmo­ni­siert. Die Dele­gier­ten geneh­mig­ten auch die opera­ti­ven Ziele. Diese geben vor, wie sie die im Vorjahr verab­schie­dete Stra­te­gie 2025+ opera­tiv umset­zen wollen. Schliess­lich wähl­ten die Dele­gier­ten mit Olivier Funk einen neuen Co-Präsi­den­ten der PBS. Er folgt auf Phil­ippe Moser, der aufgrund der Amts­zeit­be­schrän­kung nicht mehr antrat. Dieser blickt auf eine ereig­nis­rei­che acht­jäh­rige Präsi­di­al­zeit zurück. Neben der Coro­na­pan­de­mie präg­ten das Bundes­la­ger 2022 und ein Anstieg bei den Mitglie­der­zah­len seine Amtszeit.

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