«Ich bin beeindruckt vom Engagement dieser jungen Menschen», sagte Bundesrat Martin Pfister an der Delegiertenversammlung der Pfadibewegung Schweiz (PBS) in Zürich. «Hecht», wie der Bundesrat mit Pfadinamen heisst, nahm auch an einem Workshop zum Schwerpunktthema «Ehrenamt» teil. Im Plenum erzählte er später den 150 Anwesenden, dass ihm seine Erfahrungen als Pfadi beigebracht habe, Konsens zu schaffen.

Weichen für die Zukunft gestellt
Die Delegierten der PBS befassten sich auch mit der eigenen Zukunft. Sie verabschiedeten das überarbeitete «Pfadiprofil». Dabei handelt es sich um die pädagogischen Grundlagen der Pfadibewegung. Nach 15 Jahren wurden diese zeitgemäss überarbeitet und sprachlich harmonisiert. Die Delegierten genehmigten auch die operativen Ziele. Diese geben vor, wie sie die im Vorjahr verabschiedete Strategie 2025+ operativ umsetzen wollen. Schliesslich wählten die Delegierten mit Olivier Funk einen neuen Co-Präsidenten der PBS. Er folgt auf Philippe Moser, der aufgrund der Amtszeitbeschränkung nicht mehr antrat. Dieser blickt auf eine ereignisreiche achtjährige Präsidialzeit zurück. Neben der Coronapandemie prägten das Bundeslager 2022 und ein Anstieg bei den Mitgliederzahlen seine Amtszeit.


