Vom Papier ins Netz­werk: The Philanthropist wird Teil von Spheriq

Die Zukunft ist digital – auch für das Magazin The Philanthropist. Nach 24 Printausgaben zieht das Magazin um: Ab 2026 erscheinen alle Beiträge online auf spheriq.ch, eingebettet in die digitale Infrastruktur des gemeinnützigen Sektors und der Schweizer Philanthropie.

Der Wandel in der Medi­en­welt macht auch vor dem Maga­zin The Philanthropist nicht halt. Sinkende Inse­ra­te­bei­träge, stei­gende Rohstoff- und Versand­kos­ten sowie verän­derte Lese­ge­wohn­hei­ten machen Print­pro­duk­tio­nen zuneh­mend anspruchs­voll. Immer mehr Fach­me­dien verab­schie­den sich vom gedruck­ten Format und setzen auf digi­tale Publi­ka­ti­ons­for­men, die aktu­el­ler, kosten­güns­ti­ger und ökolo­gisch nach­hal­ti­ger sind. 

Auch wir folgen dieser Entwick­lung: Mit der Ausgabe vom 13. Novem­ber 2025 erscheint das Maga­zin zum letz­ten Mal in gedruck­ter Form – und wird fortan voll­stän­dig online in Sphe­riq inte­griert. Die Neue­run­gen werden schritt­weise umge­setzt und im ersten Quar­tal 2026 abgeschlossen. 

Ein Schritt im Takt der Zeit 

Diese Entschei­dung ist kein Bruch, sondern eine konse­quente Weiter­ent­wick­lung. Sie folgt dem klaren Ziel, jour­na­lis­ti­sche Quali­tät und redak­tio­nel­les Wissen dort verfüg­bar zu machen, wo Stif­tun­gen, Vereine und Nonpro­fits heute schon arbei­ten und sich vernet­zen: online. Gleich­zei­tig endet damit ein Kapi­tel: 24 Print­aus­ga­ben, das ist viel Herz­blut, Enga­ge­ment und Begeis­te­rung, von Lese­rin­nen und Lesern, von Interviewpartner:innen und Porträ­tier­ten, von den Gastautor:innen, der Chef­re­dak­tion, von Edito­rial Design, Foto­gra­fie Gestal­tung und Satz. Das Heft war immer ein Herzens­pro­jekt (und deshalb würdi­gen wir das zuende gehende Kapi­tel in einem zwei­ten Arti­kel in eini­gen Wochen ausführlich). 

Klar: Auch wirt­schaft­li­che Über­le­gun­gen spie­len bei der Über­füh­rung eine Rolle. Doch die Entschei­dung ist vor allem stra­te­gisch begrün­det. Mit der Inte­gra­tion in Sphe­riq wird das Maga­zin Teil einer gemein­sa­men digi­ta­len Infra­struk­tur, die Akteur:innen der Phil­an­thro­pie mitein­an­der verbin­det – von Förder­stif­tun­gen über opera­tive Orga­ni­sa­tio­nen bis zu Spender:innen und Expert:innen. Digi­tal wird der gemein­nüt­zige Sektor, so unsere Erfah­rung, nämlich weder über Nacht noch einfach so: Es braucht dazu auch einen klei­nen Schups, einen bewuss­ten Entscheid, ein Wegfal­len des Gewohn­ten, damit das Neue seine Stär­ken entfal­ten kann. Last but not least hat der Schritt auch einen ökolo­gi­schen Vorteil: Weni­ger Papier, weni­ger Trans­port, weni­ger Ressourcen. 

Ein ange­stamm­tes Maga­zin mit neuen Möglich­kei­ten 

Künf­tig erschei­nen alle Inhalte von The Philanthropist direkt auf spheriq.ch, einge­bet­tet in die Platt­form­struk­tur und verknüpft mit den passen­den Berei­chen des Sektors. Das eröff­net Leser:innen ganz neue Wege der Lektüre: Beiträge werden nicht mehr isoliert veröf­fent­licht, sondern dort sicht­bar, wo sie inhalt­lich hinge­hö­ren – etwa bei Profi­len von Stif­tun­gen und Verei­nen, in Themen­clus­tern oder in thema­ti­schen oder metho­di­schen Trendnetzwerken. 

Wer sich also für Bildung, Umwelt oder Gesell­schaft inter­es­siert, findet künf­tig schnel­ler die passen­den Arti­kel im eige­nen Inter­es­sens­feld. So entsteht eine ziel­ge­naue, persön­li­che Lese­er­fah­rung, die den Dialog im Sektor fördert und redak­tio­nelle Inhalte stär­ker mit der Praxis verbindet. 

Fünf Rubri­ken – und ein Brie­fing 

Inhalt­lich bleibt die Viel­falt von The Philanthropist erhal­ten – sie wird nur neu struk­tu­riert. Künf­tig bildet das Maga­zin in Sphe­riq fünf Rubri­ken

  • Wissen: prak­ti­sche Tipps für Fund­rai­sing, Förder­ma­nage­ment und Finanzen 
  • Themen: die ganze Band­breite der Phil­an­thro­pie – von Kultur bis Umwelt 
  • Porträts: bekannte und weni­ger bekannte Stif­tun­gen und Orga­ni­sa­tio­nen des gemein­nüt­zi­gen Sektors 
  • Tools: alles rund um den digi­ta­len Werk­zeug­kas­ten der Philanthropie 
  • Aus dem Sektor: Inter­views, Meinun­gen und aktu­elle Entwicklungen 

Auch das Brie­fing, die beliebte wöchent­li­che Pres­se­schau, bleibt erhal­ten – weiter­hin mit den wich­tigs­ten Nach­rich­ten aus Phil­an­thro­pie und gemein­nüt­zi­ger Welt. Und auch das gesamte Arti­kel­ar­chiv wird über­führt und erhält künf­tig sogar noch mehr Sicht­bar­keit, da Beiträge direkt in die Orga­ni­sa­ti­ons- und Perso­nen­pro­file einge­bet­tet werden. Zudem erschei­nen die Porträts und die Beiträge der Rubrik «Aus dem Sektor» weiter­hin unter dem redak­tio­nel­len Absen­der The Philanthropist – als sicht­ba­res Zeichen der jour­na­lis­ti­schen Konti­nui­tät inner­halb von Spheriq. 

Mehr als ein Wech­sel des Formats 

Die einge­spielte Redak­tion mit Susanne Sugi­moto und Taka­shi Sugi­moto bleibt auch nach der digi­ta­len Neuaus­rich­tung an Bord. Sie haben das Maga­zin seit seiner Grün­dung geprägt und über 24 Ausga­ben hinweg zu einer festen Stimme der Schwei­zer Phil­an­thro­pie gemacht – mit fundier­ten Recher­chen, stilis­ti­scher Präzi­sion und Gespür für Themen, die bewe­gen. Diese Arbeit wird künf­tig noch stär­ker mit den digi­ta­len Möglich­kei­ten von Sphe­riq verknüpft. 

Mit dem Schritt ins Digi­tale wird The Philanthropist nicht einfach ein reines Online-Maga­zin. Es wird Teil einer leben­di­gen, vernetz­ten Infra­struk­tur, in der Wissen, Projekte und Menschen mitein­an­der in Bezie­hung treten. Leser:innen profi­tie­ren von dieser Vernet­zung – und die Inhalte erhal­ten die Reich­weite, die sie verdienen. 

Neben der Publi­ka­tion im Maga­zin­um­feld werden daher auch neue, präzi­sere Display-Ange­bote für Part­ner geschaf­fen – sicht­bar im passen­den redak­tio­nel­len Kontext und im jewei­li­gen Netz­werk. The Philanthropist bleibt dabei, was das Maga­zin immer war – ein Kompass, Sprach­rohr und Beglei­ter für alle, die den gemein­nüt­zi­gen Sektor mitge­stal­ten. Nur eben: einfach effek­ti­ver. Und konse­quent digital. 

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

-
-