Trans­pa­rent.

Wer sichtbar ist, wird gefunden. Klare Profile, transparente Förderschwerpunkte und offene Kommunikation schaffen Vertrauen und erleichtern wirksame Partnerschaften, sagt Lisa Meyerhans, Stiftungsrätin der Asuera Stiftung und Präsidentin von SwissFoundations.

Lisa Meyer­hans, Stif­tungs­rä­tin Asuera Stif­tung und Präsi­den­tin SwissFoundations

Warum ist Trans­pa­renz für eine zukunfts­fä­hige Phil­an­thro­pie entscheidend? 

Lisa Meyer­hans: Trans­pa­renz ist ein Signal – nach innen wie nach aussen. Wenn Förder­or­ga­ni­sa­tio­nen ihre Schwer­punkte, Ausschluss­kri­te­rien, Prozesse und Kontakt­mög­lich­kei­ten offen­le­gen, schaf­fen sie Orien­tie­rung und senken die Hürde für den Austausch mit passen­den Part­nern. So wird klar: Wo liegen die Inter­es­sen? Wo bestehen Anknüp­fungs­punkte? Trans­pa­renz ist die Grund­lage dafür, dass Nonpro­fits nicht «im Nebel» suchen müssen, sondern gezielt den Dialog aufneh­men können. Gleich­zei­tig stärkt sie die Glaub­wür­dig­keit der Fördern­den – denn wer zeigt, wofür er steht, wird als verläss­li­cher Part­ner wahrgenommen.

Wie verän­dert sich dadurch die Dyna­mik, und welche Chan­cen und Heraus­for­de­run­gen entstehen? 

Förder­or­ga­ni­sa­tio­nen treten heute zuneh­mend aktiv in den Markt: Sie scou­ten Projekte, iden­ti­fi­zie­ren stra­te­gi­sche Themen und suchen gezielt den Austausch. Dadurch wächst die Bedeu­tung, klar erkenn­bar und anschluss­fä­hig zu sein – für Fördernde wie auch für Nonpro­fits. Orga­ni­sa­tio­nen mit präzi­sen, aktu­el­len Profi­len und trans­pa­ren­ten Krite­rien werden schnel­ler gefun­den und geziel­ter kontak­tiert. Damit entste­hen auch neue Erwar­tun­gen: Wer sicht­bar ist, muss seine Infor­ma­tio­nen wie beispiels­weise die verant­wort­li­chen Perso­nen aktu­ell halten. Trans­pa­renz ist kein stati­scher Zustand, sondern ein laufen­der Prozess. Vor allem aber ein klarer Wett­be­werbs­vor­teil für alle, die diesen Prozess aktiv gestalten.

Was bedeu­tet das konkret für die Praxis heute? 

Nur wer sicht­bar ist, wird gefun­den. Und sicht­bar ist man heute im Netz. Aussa­ge­kräf­tige Infor­ma­tio­nen gehö­ren dazu: für Fördernde aktu­elle Förder­schwer­punkte, klare Krite­rien, direkte Kontakt­wege – und wenn möglich auch ein Hinweis, in welcher Grös­sen­ord­nung Unter­stüt­zung möglich ist. Für Nonpro­fits aktu­elle Tätig­keits­schwer­punkte, erfolg­reich abge­schlos­sene Projekte und vor allem eine laufend ergänzte Förder­his­to­rie. Aktu­elle Infor­ma­tio­nen erhö­hen die Wahr­schein­lich­keit, passende Part­ner zu finden – ob als Nonpro­fit oder Fördernde. Es lohnt sich auch, Empfeh­lun­gen aktiv einzu­ho­len und sich in rele­vante Netz­werke einzu­klin­ken. Wer Trans­pa­renz aktiv lebt, erleich­tert nicht nur den Zugang für andere, sondern schafft selbst die Grund­lage für effi­zi­en­tere, vertrau­ens­vol­lere Kooperationen.

Jetzt mitge­stal­ten

Wer sein Profil auf Sphe­riq mit weni­gen klaren Anga­ben zu Förder­schwer­punk­ten, Krite­rien und Kontakt­we­gen versieht, wird sicht­bar und gezielt gefun­den. Über «Fit & Hope» entste­hen so ohne gros­sen Aufwand direkte Mehr­werte für beide Seiten. Empfeh­lun­gen einzu­ho­len und das Profil aktu­ell zu halten, erhöht zusätz­lich die Reich­weite. Das Webi­nar «Als Nonpro­fit statt­fin­den» Ende Dezem­ber bietet eine praxis­nahe Anlei­tung, wie Orga­ni­sa­tio­nen ihr Profil wirkungs­voll gestal­ten und mehr passende Anfra­gen gene­rie­ren können.


spheriq.ch/transparent

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