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Spen­den­re­port: Kürzung staat­li­cher Gelder trifft Hilfswerke

Der neu publizierte Spendenreport 2025 von Zewo zeigt, wie die Menschen in der Schweiz spenden. Zudem greift er wichtige Themen auf, die die Hilfswerke aktuelle beschäftigen.

Die Kürzun­gen staat­li­cher Gelder trifft die zewo-zerti­fi­zier­ten Hilfs­werke. Zwei Drit­tel geben an, dass sie bereits betrof­fen sind oder damit rech­nen, in naher Zukunft betrof­fen zu sein. Die Konse­quen­zen werden unter­schied­lich einge­stuft, von vernach­läs­sig­bar bis exis­tenz­be­dro­hend. Diese Erkennt­nisse stehen im dies­jäh­ri­gen Spen­den­re­port von Zewo. Die Hilfs­werke sahen sich zum Handeln gezwun­gen: Drei Vier­tel haben bereits reagiert. 28 Prozent der Orga­ni­sa­tio­nen muss­ten in Projekt­län­der Stel­len abbauen. In der Schweiz muss­ten 22 Prozent diesen Schritt machen. Vier Prozente muss­ten Kredite aufneh­men, um Liqui­di­täts­eng­pässe zu vermeiden.

Armut in der Schweiz

Auch die Situa­tion der Menschen in der Schweiz wird thema­ti­siert. Andreas Lust­en­ber­ger, von Cari­tas Schweiz, schreibt über die zuneh­men­den Heraus­for­de­run­gen für armuts­be­trof­fene Menschen. Die stei­gen­den Lebens­kos­ten tref­fen gerade Haus­halte mit tiefen Einkom­men. Diese Entwick­lung fordert Spen­den­or­ga­ni­sa­tio­nen, die sich für diese Menschen einset­zen. Er kriti­siert aber auch, dass das Exis­tenz­mi­ni­mum heute zu tief ange­setzt sei. Deswe­gen zeich­net die Armuts­sta­tis­tik ein unvoll­stän­di­ges Bild. Cari­tas erach­tet die inter­na­tio­nal aner­kannte Schwelle der Armuts­ge­fähr­dung als geeig­ne­ter. 1,4 Millio­nen Menschen in der Schweiz gehö­ren dazu. Der Spen­den­re­port zeigt wer in der Schweiz wie spen­det. Zudem greift er weitere Themen wie KI auf.


Zum Zewo Spen­den­re­port 2025

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