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Pro Mente Sana: So geht es den Menschen in der Schweiz

Ingesamt fühlen sie die Menschen besser. Aber nicht allen geht es gut. Aber insbesondere die Jüngeren hadern mit den pandemiebedingten Einschränkungen. Die Kampagne «Wie geht es dir?» soll verstärkt werden.

Kleine Frage, grosse Wirkung: «Wie geht’s dir?». Pro Mente Sana, Kantone und die Gesund­heits­för­de­rung Schweiz wollen die Präsenz der Kampa­gne «Wie geht’s dir?» ausbauen. Gerade jetzt in der Pande­mie sei es für die psychi­sche Gesund­heit wich­tig, über die eige­nen Gefühle zu spre­chen. Doch wie fühlen sich die Menschen in der Schweiz im Jahr 2021? Um dies zu erfah­ren hat die Forschungs­stelle sotomo von Februar bis Mai in diesem Jahr eine wöchent­li­che Umfra­ge­se­rie durch­ge­führt. Die Ergeb­nisse liegen nun vor.

Es geht besser – aber nicht allen
Die Forschungs­stelle sotomo hat 33’713 Perso­nen aus der Deutsch­schweiz zu ihrem Gemüts­zu­stand befragt. Insge­samt zeigt sich eine posi­ti­vere Stim­mung und dass die Befrag­ten ein Ende der heraus­for­dern­den Pande­mie­si­tua­tion erwar­ten. Drei Vier­tel der Befrag­ten antwor­te­ten Ende Mai, dass sie mit den Einschrän­kun­gen gut oder sehr gut zurecht kamen. Im Februar waren es erst die Hälfte. Immer­hin zwei Drit­tel der Befrag­ten bewer­te­ten ihren Gemüts­zu­stand im Februar mit «gut» bis «hervor­ra­gend». Anfang März und bitte Mai zeigt sich ein kurzer Knick. Doch insge­samt stieg dieser Wert bis Ende Mai auf drei Vier­tel. Aller­dings zeigt sich, dass vor allem die Jünge­ren mehr Probleme mit der Situa­tion haben. In der Alters­gruppe der 15- bis 35-Jähri­gen bewer­ten über den ganzen Befra­gungs­zeit­raum 29 Prozent der Befrag­ten ihren Zustand mit «es geht so» bis «nicht so gut» ein. Bei den Teil­neh­men­den ab 55 Jahren beträgt dieser Anteil noch ein Fünf­tel. Für die Jünge­ren bela­stend wirkte, dass die für ihre posi­tive Stim­mung wich­ti­gen sozia­len Kontakte fehl­ten oder nur einge­schränkt möglich waren. 

Was die Menschen belastet

Die «Wie geht’s dir?»-Kampagne spricht nun gerade jene an, denen es gut geht. Sie können einen Beitrag leisten, in dem sie jene anspre­chen, denen es nicht so gut geht. Die Frage «Wie geht’s dir?» soll dabei als Türöff­ner dienen. «Damit sich Menschen in schwie­ri­gen Lebens­la­gen trauen, über ihre Situa­tion zu spre­chen, brau­chen sie ein Umfeld, das bereit ist zuzu­hö­ren und eine Gesell­schaft, die das Zulas­sen von Schwä­che als Stärke anschaut», heisst es zur Kampagne. 

Wie es den Menschen geht

Weitere Infor­ma­tio­nen
Unter wie-gehts-dir.ch oder über die «Wie geht’s dir?»-App sind weitere Infor­ma­tio­nen erhältlich.

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