«Wilde Bergwelt» von Samuel Nugues (Bilder zVg Pro Natura)

Pro Natura: So sieht Wild­nis aus

Im Rahmen der Kampagne «Wildnis» lancierte Pro Natura einen Fotowettbewerb. Insgesamt sind über 2000 Bilder in den vier Kategorien «Wilde Bergwelt», «Wilde Wälder», «Wildes Wasser» und «Wilde Ecken in Siedlungsräumen» eingegangen. Die faszinierenden Bildern verdeutlichen: Wildnis ist wertvoll und sie fasziniert.

Am Sonn­tag, 31. Okto­ber 2021 präsen­tierte Pro Natura im Wild­nis­park Zürich in Sihl­wald die besten Schnapp­schüsse des Wett­be­werbs «Wild­nis». In vier unter­schied­li­chen Kate­go­rien wurden Bilder einge­reicht. Seien diese hoch in den Bergen, wenige Meter vom Haus entfernt oder im nahe­ge­le­ge­nen Wald entstan­den. Wild­nis ist über­all, man muss nur genau hinschauen.

Bilder sagen mehr als tausend Worte
Im Schwei­ze­ri­schen Natio­nal­park in Grau­bün­den konnte der Wett­be­werbs­teil­neh­mer Samuel Nugues ein atem­be­rau­ben­des Bild schies­sen (s. Titel­bild oben). Pro Natura belohnte dieses Foto mit dem ersten Platz in der Gruppe «Wilde Berg­welt». In der Kate­go­rie «Wilde Ecken» konnte der Preis­trä­ger ein etwas klei­ne­res, eher unschein­ba­res Tier­chen abge­lich­tet. Eine flinke Maue­rei­dechse konnte der Kamera von Neil Dodd nicht entkom­men (s. Bild unten). Matthias Neuhaus gewann den ersten Preis mit seinem Bild «Wilde Wälder». Er hat einen Luchs im Wald bei seinem Nacht­spa­zier­gang mit der Kamera einge­fan­gen (s. Bild unten). In der Kate­go­rie «Wilde Wasser» ist die eindrucks­volle Foto­gra­fie vom Iffig­fall in Lenk von Teil­neh­mer Erwin Ramseier an der Spitze (s. Bild unten).

Warum ist Wild­nis wich­tig?
Die Arten­viel­falt von Flora und Fauna braucht Wild­nis. Ohne diese Grund­lage leiden die Natur­räu­men, was wiederum schwer­wie­gende Folgen hervor­ruft. Ökosy­steme und ganze Lebens­ge­mein­schaf­ten würden bei fehlen­den Wild­nis­ge­bie­ten verlo­ren gehen. Die ursprüng­li­chen Natur­land­schaf­ten sind zentrale Lebens­räume für die Tier- und Pflan­zen­welt. Die Wild­nis ist aber «nicht nur» bedeu­tend für das gesamte Ökosy­stem, sondern auch für uns Menschen. Sie faszi­niert und inspi­riert uns. Für viele Tier‑, Pflan­zen- und Pilz­ar­ten sind aber Natur­räume, in welchen sich der Mensch zurück­hält, für deren Über­le­ben essen­ti­ell. Diese Wild­nis­ge­biete müssen erhal­ten und für deren Entwick­lung isoliert werden – für die Biodi­ver­si­tät wie auch für die Menschheit.

Für mehr Natur
Pro Natura ist die älte­ste Schwei­zer Natur­schutz­or­ga­ni­sa­tion. Sie wurde 1909 gegrün­det, um den Schwei­ze­ri­schen Natio­nal­park zu reali­sie­ren. Heute sichert der Verein und seine Sektio­nen über 700 Natur­schutz­ge­biete schweiz­weit. Von diesen geschütz­ten Flächen zählen viele zu Wild­nis­ge­bie­ten. Die Stär­kung der Biodi­ver­si­tät, der Land­schafts­schutz, die Scho­nung natür­li­cher Ressour­cen und die Inten­si­vie­rung des Natur­be­zugs stehen an ober­ster Stelle.

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