Phil­an­thro­pi­sche Vermö­gens­pla­nung über Gene­ra­tio­nen hinweg

Wie verbindet man unternehmerischen Erfolg, gesellschaftliches Engagement und familiäre Verantwortung über mehrere Generationen? Bei FINAD steht genau diese Frage im Zentrum der täglichen Arbeit. Olivier Fricker gibt einen persönlichen Einblick in seine Beratungstätigkeit, die weit über Renditezahlen hinausgeht.

Olivier Fricker, Mandats­lei­ter und Wealth Plan­ner FINAD

Als Mandats­lei­ter und Wealth Plan­ner bei FINAD beglei­tet Olivier Fricker vermö­gende Privat­per­so­nen, Unter­neh­mer­fa­mi­lien und Stif­tun­gen in sämt­li­chen Finanz- und Vermö­gens­fra­gen. Sein Alltag reicht von der Entwick­lung lang­fris­ti­ger Vermö­gens­stra­te­gien über Asset-Allo­ka­tion und Mana­ger-Selek­tion bis hin zur Nach­fol­ge­pla­nung, Struk­tu­rie­rung von Vermö­gen und Gover­nance-Themen. Ein wesent­li­cher Teil seiner Arbeit bei FINAD besteht darin, komplexe Vermö­gens­si­tua­tio­nen zu analy­sie­ren und daraus geeig­nete kunden­spe­zi­fi­sche Mass­nah­men abzu­lei­ten. «Viele Fami­lien haben Vermö­gens­werte bei unter­schied­li­chen Banken, Betei­li­gun­gen an Unter­neh­men, Immo­bi­lien im In- und Ausland oder Stif­tungs­struk­tu­ren», erklärt Olivier Fricker. «Wir schaf­fen Trans­pa­renz, defi­nie­ren Ziele und entwi­ckeln darauf abge­stimmte Stra­te­gien – unab­hän­gig und ohne eigene Produktinteressen.»

Die Phil­an­thro­pie ist dabei kein Neben­thema, sondern inte­gra­ler Bestand­teil ganz­heit­li­cher Vermö­gens­pla­nung. Laut Fricker stel­len sich viele von FINADs Mandant:innen früher oder später die Frage ‹Welchen Beitrag möchte ich leis­ten?› – sei es gesell­schaft­lich, kultu­rell, wissen­schaft­lich oder sozial. «Unsere Rolle besteht darin, die finan­zi­el­len Grund­la­gen so zu struk­tu­rie­ren, dass unter­neh­me­ri­scher Erfolg, fami­liäre Absi­che­rung und phil­an­thro­pi­sches Enga­ge­ment harmo­nisch zusam­men­spie­len.» Denn Phil­an­thro­pie brau­che Stra­te­gie und einen klaren Plan, genauso wie das Investieren.

Lang­fris­tige Orien­tie­rung für nach­hal­tige Wirkung

Zu einer wich­ti­gen Gruppe von Kund:innen gehö­ren bei FINAD aber auch Stif­tun­gen selbst. Konkret beglei­tet FINAD Stif­tun­gen sowohl auf stra­te­gi­scher als auch auf opera­ti­ver Ebene. Im Zentrum stehen dabei der Stif­tungs­zweck und die Frage, wie sich dieser mit den finan­zi­el­len und regu­la­to­ri­schen Rahmen­be­din­gun­gen in Einklang brin­gen lässt. Anla­ge­stra­te­gien werden nicht einmal defi­niert und dann sich selbst über­las­sen, sondern regel­mäs­sig über­prüft und weiterentwickelt.

Ein weite­rer Schwer­punkt liegt auf Gover­nance-Fragen. FINAD unter­stützt Stif­tungs­räte dabei, Rollen zu klären und Entschei­dungs­pro­zesse zu struk­tu­rie­ren. «Unsere Aufgabe ist es, Stif­tungs­rats­mit­glie­der bei opera­ti­ven und stra­te­gi­schen Fragen zu entlas­ten und Orien­tie­rung zu geben», sagt Fricker. Dazu gehört auch die Auswahl geeig­ne­ter Invest­ments und Vermö­gens­ver­wal­ter sowie ein laufen­des, unab­hän­gi­ges Control­ling. Quali­tät, Kosten und Perfor­mance werden konti­nu­ier­lich über­wacht und in verständ­li­cher Form aufbe­rei­tet. FINAD erstellt dafür mass­ge­schnei­derte Reportings, die komplexe Vermö­gens­struk­tu­ren konso­li­die­ren und dem Stif­tungs­rat eine klare Entschei­dungs­grund­lage liefern.

Beson­ders wich­tig ist dabei die Balance zwischen Kapi­tal­erhalt, plan­ba­ren Ausschüt­tun­gen und den spezi­fi­schen Anla­ge­richt­li­nien des jewei­li­gen Mandats. «Stif­tun­gen denken lang­fris­tig und gene­ra­tio­nen­über­grei­fend», betont Fricker. «Diese Perspek­tive deckt sich stark mit unse­rem Family-Office-Ansatz.»

Gene­ra­tio­nen­über­grei­fende Vermögensplanung

Als Family Office denkt FINAD nicht in einzel­nen Produk­ten oder isolier­ten Anla­ge­ent­schei­den. Laut Fricker betrach­tet das Unter­neh­men die gesamte Vermö­gens- (und Lebens­si­tua­tion) ihrer Kund:innen. Das umfasse stra­te­gi­sche Asset-Allo­ka­tion ebenso wie die Koor­di­na­tion mit Steu­er­be­ra­tern, Anwäl­ten, Banken und weite­ren Spezia­lis­ten. Auch Themen wie Gover­nance, Nach­folge- und Erbrecht oder die Struk­tu­rie­rung von Betei­li­gun­gen, Immo­bi­lien und alter­na­ti­ven Anla­gen flies­sen in die Bera­tung ein. Alles Themen, die oft auch im Umfeld einer Stif­tungs­grün­dung wich­tige Aspekte sind. 

FINAD versteht sich dabei als Spar­rings­part­ner auf Augen­höhe, oft über Gene­ra­tio­nen und Jahr­zehnte hinweg. «Beson­ders berüh­rend sind Momente, in denen mehrere Gene­ra­tio­nen gemein­sam an einem Tisch sitzen und über Werte spre­chen, nicht nur über Rendite», sagt Fricker. «Wenn Eltern und Kinder begin­nen, über Verant­wor­tung, Wirkung und Vermächt­nis zu disku­tie­ren, wird Vermö­gens­pla­nung plötz­lich sehr greif­bar und mensch­lich.» In solchen Situa­tio­nen werde klar: Es geht nicht nur um Kapi­tal, sondern um Iden­ti­tät, Haltung und Zukunftsgestaltung.

«Phil­an­thro­pie beginnt bei den eige­nen Werten»

In seiner Arbeit erlebt Fricker häufig, dass Vermö­gen zunächst als Ausdruck unter­neh­me­ri­schen Erfolgs oder als Verant­wor­tung gegen­über der eige­nen Fami­lie verstan­den wird. Erst in einem zwei­ten Schritt stellt sich die Frage nach gesell­schaft­li­cher Wirkung. «Genau hier setzt FINAD an», sagt er. «Wir struk­tu­rie­ren die wirt­schaft­li­che Basis so, dass lang­fris­ti­ges Enga­ge­ment möglich wird, ohne die finan­zi­elle Stabi­li­tät zu gefähr­den.» Denn Phil­an­thro­pie beginnt laut Fricker nicht beim Spen­den, sondern bei den eige­nen Werten, Wünschen und lang­fris­ti­gen Zielen. 

Für viele Stifter:innen – oder jene, die diesen Schritt erwä­gen – ist es beru­hi­gend zu wissen, dass Phil­an­thro­pie und profes­sio­nelle Vermö­gens­stra­te­gie einan­der nicht wider­spre­chen. Im Gegen­teil, sagt Fricker: «Wer nach­hal­tig Wirkung erzie­len möchte, braucht Struk­tur, klare Über­zeu­gun­gen und eine lang­fris­tige Planung.» Diese reiche vom Stif­tungs­zweck über das Anla­ge­re­gle­ment bis hin zur Auswahl und Führung der Verwaltungsmandate.

Komplexe Entschei­dungs­pro­zesse begleiten

Oft werde die Arbeit eines Family Offices jedoch auf klas­si­sche Vermö­gens­ver­wal­tung redu­ziert – auf Perfor­mance, Märkte und Rendi­te­zah­len. «Das greift deut­lich zu kurz», sagt Fricker. In Wahr­heit versteht sich FINAD viel­mehr als stra­te­gi­scher Beglei­ter und Mode­ra­tor komple­xer Entschei­dungs­pro­zesse. «Wir arbei­ten an Gover­nance-Struk­tu­ren, beglei­ten Gene­ra­tio­nen­wech­sel, struk­tu­rie­ren Unter­neh­mer­ver­mö­gen und helfen unse­ren Kund:innen, klare Leit­li­nien für ihr Kapi­tal zu defi­nie­ren.» Das sei weni­ger sicht­bar als ein Vermö­gens­re­port, aber lang­fris­tig entscheidender.

Auch die Unab­hän­gig­keit werde häufig unter­schätzt. «Da wir keine eige­nen Produkte vertrei­ben und keine versteck­ten Anreize haben, steht FINAD ausschliess­lich auf der Seite seiner Mandant:innen», erklärt Fricker. Das bedeute manch­mal auch, von schein­bar attrak­ti­ven Oppor­tu­ni­tä­ten abzu­ra­ten oder bewusst Zurück­hal­tung zu empfeh­len. Hinzu kommt ein Aspekt, der selten öffent­lich sicht­bar ist. «Es wird oft über­se­hen, wie viel Vertrauen und Diskre­tion unsere Arbeit prägen», so Fricker. Ein gros­ser Teil dessen, was FINAD tut, finde bewusst im Hinter­grund statt. «Wir suchen keine öffent­li­che Bühne. Unser Anspruch ist es, ganz unauf­ge­regt Mehr­wert zu schaffen.»

Digi­ta­li­sie­rung ohne Distanz

Die wich­tigste Prio­ri­tät von FINAD ist es aktu­ell, Stabi­li­tät und Orien­tie­rung in einem geopo­li­tisch und wirt­schaft­lich anspruchs­vol­len Umfeld zu gewähr­leis­ten. Vola­ti­li­tät an den Märk­ten, Zins­wende, geopo­li­ti­sche Span­nun­gen und struk­tu­relle Verän­de­run­gen erfor­dern eine saubere, wohl­über­legte und stra­te­gi­sche Ausrichtung. 

Gleich­zei­tig arbei­tet FINAD konti­nu­ier­lich daran, die eigene Orga­ni­sa­tion weiter­zu­ent­wi­ckeln, das Kunden­er­leb­nis zu verbes­sern und die Dienst­leis­tun­gen durch den Einsatz moder­ner Tech­no­lo­gien zu opti­mie­ren – ohne die persön­li­che Nähe zu verlie­ren. «Digi­ta­li­sie­rung und Künst­li­che Intel­li­genz verste­hen wir dabei immer als Werk­zeuge, nicht als Ersatz für persön­li­che Bera­tung», sagt Fricker. FINAD nutzt tech­no­lo­gi­sche Lösun­gen, um Daten besser zu konso­li­die­ren, Reportings effi­zi­en­ter zu gestal­ten und Szena­rio­ana­ly­sen struk­tu­riert aufzu­be­rei­ten. Doch stra­te­gi­sche Entschei­dun­gen, Werte­fra­gen und komplexe Fami­li­en­kon­stel­la­tio­nen lassen sich nicht auto­ma­ti­sie­ren. «Hier bleibt der mensch­li­che Dialog zentral», betont Fricker.

Vermö­gens­an­lage digi­tal – Schritte zum Mandat

Im Webi­nar der Reihe «Vermö­gens­an­lage digi­tal» zeigen Expert:innen von FINAD und ECOFIN, wie Stif­tun­gen ihre Anla­ge­stra­te­gie Schritt für Schritt in ein profes­sio­nel­les Mandat über­füh­ren. Teil­neh­mende erfah­ren, weshalb Unab­hän­gig­keit, Kosten­ef­fi­zi­enz und gute Gover­nance entschei­dend sind für eine nach­hal­tige und quali­ta­tiv hoch­wer­tige Vermö­gens­an­lage.

Kosten­lo­ses Webi­nar
Teil der Webi­nar-Reihe «Vermö­gens­an­lage digi­tal»
Mit Expert:innen von FINAD und ECOFIN
23. März 2026, 16.00 bis 17.00 Uhr

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