Rémi Vallet, Neuer Direktor Switzerland for UNHCR. Bild:zVg Switzerland for UNHCR

Neuer Direk­tor mit klarer Botschaft

Seit dem 15. September 2025 ist Rémi Vallet Direktor von Switzerland for UNHCR. Mit Amtsantritt schlägt Vallet Alarm: Angesichts massiver Kürzungen in der humanitären Hilfe ruft er die Schweizer Bevölkerung und den Privatsektor auf, nicht wegzuschauen und Flüchtlinge stärker zu unterstützen.

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122 Millio­nen Menschen sind 2025 gewalt­sam vertrie­ben. So viele wie nie zuvor. Diese Zahl ist unfass­bar hoch. Switz­er­land for UNHCR, schreibt, dies entspre­che der Summe der Bevöl­ke­run­gen der Schweiz, Deutsch­lands, Öster­reichs, Schwe­dens und Portu­gals zusam­men. Die welt­weite Soli­da­ri­tät leidet und die welt­weite finan­zi­elle Hilfe sei im freien Fall, so UNHCR. Aktu­ell sei das Hilfs­werk gezwun­gen, lebens­wich­tige Programme zu kürzen, wodurch Millio­nen von Fami­lien der Zugang zu Nahrung, Bildung oder siche­rer Unter­kunft verwehrt wird. «Wenn die Finan­zie­rung fehlt, verlie­ren ganze Fami­lien den Zugang zu Gesund­heits­ver­sor­gung, Kinder können nicht mehr zur Schule gehen, Flücht­linge blei­ben ohne Dach über dem Kopf», betont Rémi Vallet.

Spen­den­auf­ruf

Vallet ruft die Zivil­ge­sell­schaft, private Spender:innen und die Schwei­zer Wirt­schaft auf, sich drin­gend finan­zi­ell zu enga­gie­ren. Seit dem 15. Septem­ber 2025 Direk­tor von Switz­er­land for UNHCR, macht er unmiss­ver­ständ­lich klar, was die aktu­elle geopo­li­ti­sche Lage für Menschen auf der Flucht bedeu­tet. Der neue Direk­tor bringt mehr als zwei Jahr­zehnte Erfah­rung im huma­ni­tä­ren Enga­ge­ment und in Kommu­ni­ka­tion mit, unter ande­rem bei UNICEF und Méde­cins Sans Fron­tiè­res. Nun will er in der Schweiz Kräfte bündeln: Zivil­ge­sell­schaft, private Unterstützer:innen und Unter­neh­men sollen enger zusam­men­ar­bei­ten, um die Folgen der Krise abzufedern.

Hier geht es zum Aufruf.

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