Bild: Flussmäander, Dan Meyers, unsplash

Neue Stif­tung: Platt­form Mäander

Die Stiftung Plattform Mäander soll die gesellschaftliche Integration von Demenzbetroffenen verbessern. Ins Leben gerufen hat die Stiftung die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich gemeinsam mit ihren fünf Partner:innen – der Stadt Zürich, der Stadt Winterthur, dem Verband der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich, der Stiftung Pro Senectute Kanton Zürich und dem Verein Alzheimer Zürich.

Mit dem Eintrag der Stif­tung Platt­form Mäan­der im Handels­re­gi­ster des Kantons Zürich kam, wie die Gesund­heits­di­rek­tion schreibt, ein mehr­jäh­ri­ges Inno­va­ti­ons­pro­jekt unter Betei­li­gung der Sicher­heits­di­rek­tion, der Direk­tion der Justiz und des Innern und den Part­ner zu einem erfolg­rei­chen Abschluss.

Demenz: Ein gesamt­ge­sell­schaft­li­ches Problem

Das Projekt geht auf die Umset­zung der Natio­na­len Demenz­stra­te­gie 2014–2019 (NDS) im Kanton Zürich zurück. Den Initiant:innen ging es dabei darum, Demenz als gesamt­ge­sell­schaft­li­ches Problem über die reine Gesund­heits­ver­sor­gung hinaus zu betrach­ten. Sie sind der Meinung, dass die Gesell­schaft als Ganzes kompe­ten­ter im Umgang mit Demenz werden müsse, um eine selbst­ver­ständ­li­che Einbin­dung der Demenz­be­trof­fe­nen in das gesell­schaft­li­che Leben zu ermög­li­chen. Das sei deshalb von gröss­ter Bedeu­tung, weil sich die Zahl der Demenz­be­trof­fe­nen bis 2040 voraus­sicht­lich verdop­peln werde.

Eine Stif­tung für den Zusammenschluss

Die Diskus­sio­nen führ­ten zur Idee, eine Stif­tung mit entspre­chen­den Kompe­ten­zen zu grün­den. Das Projekt Stif­tung «Platt­form Mäan­der» wird von Regie­rungs- und Kantons­rat des Kantons Zürich unter­stützt. Sie soll unter­schied­lich­ste gesell­schaft­li­che Akteur:innen verbin­den – Zivil­ge­sell­schaft, Wirt­schaft, Bildung, Frei­zeit – und Prozesse zur Inte­gra­tion Demenz­be­trof­fe­ner in Gang brin­gen. Ausser­dem soll sie Pilot­pro­jekte initi­ie­ren und die Öffent­lich­keit über die Mass­nah­men informieren.

Der Stif­tungs­rat der neuen Stif­tung wurde von den Gründer:innen gewählt und obliegt einem vier­köp­fi­gen Gremium. Präsi­den­tin des Stif­tungs­ra­tes ist die Ethi­ke­rin und Theo­lo­gin Ruth Baumann-Hölzle, Leite­rin des Inter­dis­zi­pli­nä­ren Insti­tuts für Ethik im Gesund­heits­we­sen der Stif­tung Dialog Ethik, Exper­tin für Ethik in Orga­ni­sa­tion und Gesell­schaft. Dem Stif­tungs­rat gehö­ren zudem an: Die Philo­so­phin Eliane Pfister Lipp, Leite­rin des Insti­tuts Neumün­ster und Exper­tin für Entwick­lung und Stra­te­gie im Gesund­heits­we­sen, der Gesund­heits­öko­nom Profes­sor Simon Wieser, Leiter des Winter­thu­rer Insti­tuts für Gesund­heits­öko­no­mie an der ZHAW, Experte u.a. für Gesund­heits­öko­no­mi­sche Evalua­tio­nen, sowie der Sozi­al­psy­cho­loge Jakub Samocho­wiec, Senior Rese­ar­cher und Spea­ker am Gott­lieb-Dutt­wei­ler-Insti­tut, Experte für Trends mit Fokus auf Entschei­dun­gen, Alter, Medien und Konsum.

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