Sandro Hodel, Projektleiter «Tag der guten Tag», Coop

«Mehr­werte für die Gesell­schaft und die Umwelt schaffen»

Am 29. Mai organisieren Coop und sechs Partner den «Tag der guten Tat». Alle können mitmachen. Sandro Hodel, Projektleiter Coop, erzählt, wie die Idee entstanden ist.

Zusam­men mit sechs Part­nern orga­ni­siert Coop am 29. Mai den zwei­ten «Tag der guten Tat». Im Fokus steht die Frei­wil­li­gen­ar­beit. Das Schwei­ze­ri­sche Rote Kreuz (SRK), der WWF Schweiz, die Schwei­zer Tafel, Tisch­lein deck dich, die Pfadi­be­we­gung Schweiz und Pro Infir­mis bieten insge­samt 43 Mitmach-Aktio­nen in der ganzen Schweiz. Sandro Hodel, Projekt­lei­ter bei Coop, spricht zur Zusammenarbeit.

The Philanthropist: Wie ist die Idee für die Aktion «Tag der guten Tat» entstan­den?
Sandro Hodel: Der «Tag der guten Tat» ist eine Initia­tive, die im Rahmen unse­rer Nach­hal­tig­keits­kam­pa­gne «Taten statt Worte» entstan­den ist. Damit möch­ten wir unsere Verant­wor­tung in der sozia­len Nach­hal­tig­keit stär­ken und Mehr­werte für die Gesell­schaft und die Umwelt schaf­fen. Die Mitmach-Initia­tive glie­dert sich in das bestehende Gesell­schafts­en­ga­ge­ment von Coop ein, in dessen Rahmen wir zu verschie­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen seit Jahren enge stra­te­gi­sche Part­ner­schaf­ten pfle­gen. Um mit der 2019 lancier­ten Mitmach-Initia­tive einen wirkungs­vol­len Beitrag für die Gesell­schaft und die Umwelt zu schaf­fen, unter­stüt­zen uns das Schwei­ze­ri­sche Rote Kreuz, der WWF Schweiz, die Schwei­zer Tafel, Tisch­lein deck dich, die Pfadi­be­we­gung Schweiz sowie Pro Infir­mis. Unser gemein­sa­mes Ziel ist es, die Bevöl­ke­rung zu guten Taten zu bewegen!

TP: Coop arbei­tet mit verschie­de­nen gemein­nüt­zi­gen Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men. Welchen Mehr­wert brin­gen diese Part­ner­schaf­ten?
SH: Wir pfle­gen lang­jäh­rige, stra­te­gi­sche Part­ner­schaf­ten mit dem Schwei­ze­ri­schen Roten Kreuz (SRK), dem WWF Schweiz, Schwei­zer Tafel und Tisch­lein deck dich. Gemein­sam setzen wir uns für gesell­schaft­lich rele­vante Themen­fel­der ein – dazu gehö­ren unter ande­rem die Reduk­tion von Food Waste sowie die Hilfe für armuts­be­trof­fene Menschen und Fami­lien in der Schweiz. Jähr­lich füllen wir über 12 Millio­nen Teller von Menschen, die von Armut betrof­fen sind. Im Inland unter­stüt­zen wir seit vielen Jahren die Spen­den­ak­tion «2 x Weih­nach­ten» und spen­den jähr­lich lang­halt­bare Lebens­mit­tel und Hygie­ne­pro­dukte im Wert von mehre­ren hundert­tau­send Fran­ken ans SRK. Das SRK über­gibt die Waren an Bedürf­tige und soziale Orga­ni­sa­tio­nen wie zum Beispiel Gassen­kü­chen und Kinder­heime in der Schweiz. Zudem unter­stützt Coop mit der Paten­schaft für Berg­ge­biete jähr­lich etwa 170 Selbst­hil­fe­pro­jekte, die dazu beitra­gen, die Zukunft vieler Berg­bau­ern­fa­mi­lien zu verbes­sern und die Berg­re­gio­nen zu stär­ken. Mit dem WWF haben wir ausser­dem ambi­tio­nierte Ziele im Bereich Nach­hal­tig­keit verein­bart und arbei­ten im Bereich der nach­hal­ti­gen Sorti­mente und des Klima­schut­zes eng zusammen.

Jähr­lich füllen wir über 12 Millio­nen Teller von Menschen, die von Armut betrof­fen sind.

Sandro Hodel, Projekt­lei­ter «Tag der guten Tat» bei Coop

TP: Wie unter­stützt Coop Frei­wil­li­gen­ar­beit ihrer Mitar­bei­ten­den?
SH: Mit dem «Tag der guten Tat» lanciert Coop die vermut­lich grösste Mitmach-Initia­tive für frei­wil­li­ges Enga­ge­ment in der Schweiz. Tausende von Coop-Mitar­bei­ten­den enga­gie­ren sich – von den Filia­len, der Verwal­tung über die Produk­ti­ons­be­triebe bis hin zur Chef-Etage und dem Verwal­tungs­rat werden gute Taten umge­setzt. Seitens Projekt­team fördern wir die Frei­wil­li­gen­ar­beit mit konkre­ten inter­nen Ange­bo­ten für Mitar­bei­tende. Viele davon enga­gie­ren sich auch ganz­jäh­rig mit Enga­ge­ments für Vereine und Orga­ni­sa­tio­nen. Coop führt ausser­dem zwei Mal jähr­lich eine Blut­spen­de­ak­tion in Zusam­men­ar­beit mit dem SRK am Haupt­sitz und in den regio­na­len Verteil­zen­tren durch, bei der Mitar­bei­tende während ihrer Arbeits­zeit Blut spen­den können.

Hier finden Sie:

Gewisse Mitmach-Aktio­nen kennen Anmeldefristen.


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