Bild: Markus Winkler, Unsplash

Marlene Engel­horn: Radi­kal teilen

Marlene Engelhorn ist 28 Jahre alt. Zurzeit studiert sie Germanistik. Von ihrer in der Schweiz lebenden 94-jährigen Grossmutter Traudl Engelhorn-Vechiatto wird sie dereinst viele Millionen erben.

Ihre Anwart­schaft möchte sie, wie sie in einem ORF Inter­view erklärt, zu 90 Prozent der Zivil­ge­sell­schaft zur Verfü­gung stel­len. Der Grund, so Engel­horn, sei die wahn­sin­nig unge­rechte Vertei­lung von Vermö­gen in Öster­reich. Sie habe für ihr Vermö­gen nicht arbei­ten müssen, deshalb trage sie die Verant­wor­tung, dies radi­kal zu ändern:

Aber schauen Sie selber:

Der Stan­dard schreibt, dass das Vermö­gen ihrer Gross­mutter gemäss Forbes aktu­ell auf 4,2 Milli­ar­den Dollar beläuft. Sie ist die Witwe des 1991 verstor­be­nen Peter Engel­holm, der Gesell­schaf­ter des Phar­ma­un­ter­neh­mens Boehrin­ger Mann­heim (heute Roche) war. Sie stammt aus Wien und ist selber aktive Mäze­nin. Offen­bar kämpft Marlene Engel­holm schon heute mit gleich­ge­sinn­ten jungen Reichen für eine gerech­tere Vertei­lung von Vermö­gen, etwa mit den Million­aires for Huma­nity (face­book)

  1. Sehr geehrte Damen und Herrrn,ich vertrete eine gemei­nüt­zige Genos­sen­schaft, die Peter-Sodann-Biblio­thek eG, die Bücher sammelt und zwar Bücher die zwischen 1945 und 1990 auf dem Gebiet der DDR gedruckt wurden oder verkauft/gehandelt wurden. Neben den Klas­si­kern der deut­schen Lite­ra­tur geht es auch um viele Bücher und Druckerzeug­nis­sen die in der Zukunft, bei der Beur­tei­lung unse­rer Zeit eine Rolle spie­len können.
    Drin­gend suchen wir Spen­den und/oder Sponsoren.
    Jeder­zeit können Sie mich unter +49 172 3634474 anrufen.
    Mit herz­li­chen Grüßen aus Sachsen

    Bernd Pawlow­ski

    1. Guten Tag Herr Pawlow­ski, besten Dank für Ihren Kommen­tar. Ohne Ihr Projekt oder Ihre Bedürf­nisse genau zu kennen erlau­ben wir uns zwei Hinweise, insbe­son­dere wenn Sie beab­sich­ti­gen, bei Förder­stif­tun­gen anzu­fra­gen. In der aktu­el­len Ausgabe von The Philanthropist finden Sie einen Ratge­ber zum Thema, worauf bei einem Gesuch an eine Stif­tung zu achten ist. Ratge­ber
      Ausser­dem gibt es die Möglich­keit, beispiels­weise bei stiftungschweiz.ch, Heraus­ge­be­rin von The Philanthropist, nach passen­den Stif­tun­gen zu suchen.
      Viel Erfolg und herz­li­che Grüsse

  2. Hallo Marlene, ich finde deine Einstel­lung sehr gut. Aller­dings bin ich der Meinung, daß du den wirk­lich Bedürf­ti­gen nicht hilfst indem du dein Erbe für Steu­ern “vergeu­dest”. Wäre es nicht hilf­rei­cher die Steu­ern so weit wie möglich zu senken und diese Geld dann den Menschen wirk­lich direk­ter zukom­men zu lassen? Was macht der Staat mit den einbe­hal­te­nen Steu­ern? Wo blei­ben diese Gelder wirk­lich? Bei den Bedürf­ti­gen? Es gibt so viele Fragen z.B.
    — Warum bekommt ein einfa­cher Bürger­mei­ster eine Rente nach schon 5 Jahren wofür ein “Normalo” zig-Jahr­zehnte Steu­ern einzah­len muß? Dies ist nur eine der Unge­rech­tig­kei­ten. Aber diese Rente wird natür­lich dann auch von den gezahl­ten Steu­ern aus deinem Erbe finan­ziert. Ist dieser “Bürger­mei­ster” dann bedürftig?
    — Wer kümmert sich um die vielen Menschen die keine Arbeit haben und sich mit Hartz 4 durch­schla­gen müssen?
    Die Poli­ti­ker haben immer gut Reden, sie haben ja auch alles was sie “brau­chen”.
    Bitte über­lege genau wie du dieses Geld an den “rich­ti­gen Mann” bringst und es nicht in falsche Taschen gerät.
    Ich wünsche dir alles alles Gute für dein Vorhaben!
    Schön das es Menschen wie dich gibt, Menschen die an andere denken und ernst­haft versu­chen zu helfen; ohne dumme, leere Verspre­chun­gen (wie immer recht­zei­tig vor den Wahlen).

  3. Schön das es vermö­gende Menschen gibt die nicht nur an sich selber denken. Denn es gibt soviele arme Menschen und das nicht nur in Öste­reich über­all auf der Welt und auch in Deustchland.

  4. Grüsse Marlene, wieso du das machst kann ich wie viele andere nicht verste­hen aber nur du hast gute Gründe dafür. Habe mich vor der Pande­mie Selb­stän­dig gemacht, die Gros­sen Firmen haben sofort versucht mich aus der Markt zu drän­gen in der Pande­mie selbst konnte ich nicht viel machen da meine Kunden zu 80% ausge­fal­len sind und Rech­nun­gen nicht mehr Bezahlt haben. Mein Kapi­tal habe ich aus der Pensi­ons­kasse raus genom­men der Geschäft ist auch gut gelau­fen nur als Neue auf der Markt in solche Situa­tio­nen, verliert man den Kampf. In der Pande­mie selber habe ich kaum Job gefun­den mit mein Alter und nach­fra­gen gab es nicht eher einzeln Stel­len auf Abruf. Habe alles verlo­ren und kann kaum Miete und Kran­ken­kasse bezah­len, die Mahn­ge­büh­ren erhö­hen sich und ich Arbeite momen­tan für 19.70 die Stunde Netto
    und Brutto bin ich bei 24.20 pro Stunde das ist das abso­lute Mindest­lohn, kann kaum Rech­nun­gen bezah­len. Wenn jetzt etwas schief geht dann kann ich auf nichts mehr zugreifen.

    Mir fehlen noch 240 für die Miete es ist jetzt der 27.05.2021 wenn ich mir nicht etwas einfalle oder ne Wunder kommt keine Ahnung wie ich die Miete jetzt bezah­len soll.
    Könnte mit der Verwal­tung reden ob Sie solange warten können, wenn ja wird es näch­sten Monat nicht besser. 

    Dein Glück würde ich jetzt brauchen!

    1. Lieber Herr Stefanovski,
      Besten Dank für Ihren Kommen­tar. Wir können nach­voll­zie­hen, dass Ihre Situa­tion bela­stend ist. Und wir hoffen, dass sich die schwie­rige Situa­tion bald verbessert.
      Freund­li­che Grüsse

  5. Guten Tag.Bitte setz­ten Sie sich in Verbin­dung mit mir.Ich möchte Marlene privat meine Einstel­lung dazu erklären .

  6. Hallo Liebe Marlene

    Ich heisse Mesken

    Darf ich fragen wie kann man mit dir konn­takt aufnehmen.. 

    Ich träume seit länge­rem von mehre­ren Sozia­len­pro­jek­ten die ich leider nicht erfül­len kann ohne Geld..Durch deine Spende könnte ich viel auf die Beine stellen..

    Wenn du aber mir nicht‘s spen­den möch­test sondern lieber direkt, wäre ich um so dank­ba­rer wenn du an diesen Orten spen­den würdest wo ich dir gerne vorschla­gen würde..

    Marlene du könn­test mit so viel Geld ganz viele Entwick­lungs­pro­jekte auf die Beine stellen..ganz vielen Menschen, Tieren helfen viel für die Umwellt tun..:)

    Ich wäre froh wenn wir konn­takt aufneh­men könn­ten per email oder was dir lieber ist Persönn­lich wäre mir sogar lieber..

    Mit 29 Jahren so eine entschei­dung zu tref­fen zeigt enorme grösse.. ich wünsche dir auf deinem Weg die du dir vorge­nom­men hast viel erfolg..Wenn alle reichen Menschen ihr Brot teil­len würden würde niemand auf dieser Wellt hungern..

    Liebe Grüsse
    Aus der Schweiz

    1. Guten Tag, Besten Dank für Ihren Kommen­tar. Leider können wir Ihnen keinen Kontakt ange­ben. Herz­li­che Grüsse

      1. Wäre es möglich das Sie an Marlene diese infor­ma­tio­nen wenig­stens weiterleiten..Es gibt sehr viele Flücht­linge an der Grenze von Türkei in Grie­chen­land die unter sehr schwie­ri­gen Bedin­gun­gen leben.. Es wäre schön wenn Sie dort Unter­künfte spen­den würdet mit Wasser und Stromm Essen Decken Schule für die Kinder es fehlt an Ärzte und Psychologen…

        In Cairo leben sehr viele Menschen und Tiere auf der Strasse die zustände sind so schlimm das Menschen auf dem Fried­hof leben müssen.. Kamele und Pferde werden um die Pyra­mi­den herum ohne pausen rundum die Uhr zur belu­sti­gung von Touri­sten ausge­nutzt man sieht bei sehr vielen Tieren Narben und Rippen, keine Wasser­stelle für die Tiere kein schat­ten für Pferde, man hört rechts und links peit­schen um sich schla­gen die Noma­den brau­chen viel aufklärungsarbeit…ich habe sehr vielen Tier­schutz­in­sti­tu­ten ange­schrie­ben ohne erfolg.. Sie können sich gerne vor Ort selber ein Bild davon machen..es wäre schön wenn Sie dort etwas auf die Beine stel­len könntet..

        Tanza­nia Sansi­bar gibt es sehr viele Kinder denen unbe­dingt gehol­fen werden muss Hunde und Katzen denen es extrem schlecht geht.. Die abge­le­ge­nen Dörfer sind schlim­mer dran..

        Türkei Diyarbakir Mardin Nevse­hir gibt es sehr viele stras­sen Hunde und Katzen die hungern verdur­sten man müsste dort voral­lem die vermeh­rung stoppen..

        Schweiz ein reiches Land aber hat umso mehr Menschen die isoliert und einsam sind da braucht es viele Soziale projekte.. Für Kinder mit Einschren­kun­gen gibt es viel zuwe­nig möglich­kei­ten um ein teil des Gesel­schats zu werden kaum möglich­kei­ten für Hobbys wo sich jeder leisten kann.. 

        Es gibt sehr viele Junge Menschen die eine zweite Chance verdie­nen die aus irgend­ei­nem Grund den anschluss verpasst haben die jetz kaum eine chance bekom­men für eine gute Stelle..

        Ich hoffe meine anre­gun­gen werden wenig­stens weitergeleitet..

        Vielen Dank

        Liebe Grüsse
        Mesken

        1. Guten Tag, Besten Dank für Ihr Nach­ha­ken. Leider muss ich Ihnen sagen, dass wir keinen persön­li­chen Kontakt haben und Ihre Anlie­gen nicht weiter­lei­ten können, so sehr wir Ihr Enga­ge­ment nach­voll­zie­hen können. Vielen Dank für Ihr Verständ­nis, herz­li­che Grüsse

  7. Sehr geehrte Frau Engelhorn!

    Ich habe schon mehr­fach von Ihrem außer­ge­wöhn­li­chen Enga­ge­ment gehört und konnte Sie nun vor weni­gen Tagen sogar bei Barbara Stöckl “live” erle­ben. Ich bin echt begei­stert von Ihrer Geistes­hal­tung und würde Ihnen gerne eine Idee präsen­tie­ren, die nicht nur Ihren Vorstel­lun­gen entspre­chen dürfte, sondern den Bemü­hun­gen all jener zum Durch­bruch verhel­fen könnte, denen die Erhal­tung und die künf­tige Bewohn­bar­keit des Plane­ten ein großes Anlie­gen ist. Eine Einzel­per­son wird aber nicht in der Lage sein, meine Idee (Neue Welt­ord­nung) zu verwirk­li­chen, zur Umset­zung bedarf es Orga­ni­sa­tion, die (idea­ler­weise) welt­weit vernetzt ist, so wie es “Millio­närs für Huma­nity” ist. Aufgrund der jüng­sten Ereig­nisse (Kanada, Nord-Rhein-West­fa­len, Kali­for­nien, Sardi­nien etc.) sehe ich im Faktor Zeit inzwi­schen einen gefähr­lich schnell wach­sen­den “Gegner” und ich würde mich über ein baldi­ges Feed­back daher sehr freuen. Details zu meiner Idee werde ich dann gerne auf ande­rer Ebene nachreichen. 

    Mit freund­li­chen Grüßen
    Karl­heinz Stöflin

    1. Guten Tag Herr Stöflin
      Besten Dank für Ihren Kommen­tar. Als Redak­tion haben wir keinen Kontakt zu Frau Engel­horn und können Ihr Anlie­gen entspre­chend nicht weiterleiten.
      Herz­li­che Grüsse

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