Foto: Ewan Robertson, unsplash

Kurz infor­miert

Anla­gen, die wirken: neuer Leit­fa­den

Von Wirkungs­an­la­gen oder auch Impact Invest­ments – wenn die Anla­ge­tä­tig­keit den Stif­tungs­zweck unter­stützt. Wie das geht? Die Alter­na­tive Bank Schweiz (ABS) und das Center for Phil­an­thropy Studies (CEPS) haben einen Leit­fa­den für Stif­tun­gen publi­ziert. Er rich­tete sich an Stif­tungs­rä­tin­nen und ‑räte, Geschäfts­füh­rende von Stif­tun­gen oder Bera­te­rin­nen und Bera­ter. Der Leit­fa­den ist als Down­load kosten­los erhält­lich unter Praxis­trans­fer auf www.ceps.unibas.ch


Stif­tungs­rat oder Mandate finden

Stif­tungs­räte sind auf verschie­dene Kompe­ten­zen ange­wie­sen. Nicht immer ist es einfach, eine Vakkanz adäquat zu beset­zen. Die neue Inter­net­platt­form stiftungsratsmandat.com vermit­telt Stif­tungs­rä­tin­nen und Stif­tungs­räte. Stif­tun­gen finden hier passende Kandi­da­tin­nen und Kandi­da­ten. Gleich­zei­tig können an einem Mandat Inter­es­sierte ihre Profil einge­ben und so mit der Insti­tu­tion verbun­den werden, die das entspre­chende Fähig­keits­pro­fil sucht.


Zuneh­men­des Gefälle

Der Bericht «Gilded Giving 2020» des Insti­tute for Policy Studies kommt zum Ergeb­nis, dass auch in der Phil­an­thro­pie das Gefälle zunimmt. Das gesamte Vermö­gen der 62 Unter­zeich­ner des «Giving Pledge», die 2010 bereits Milli­ar­däre waren, hat sich bis 2020 fast verdop­pelt. Bill Gates und Warren Buffett lancier­ten die phil­an­thro­pi­sche Kampa­gne «Giving Pledge», um beson­ders vermö­gende Menschen zum Spen­den zu animie­ren (unter «Reports»). https://ips-dc.org


Hilfe für Beirut

Eine verhee­rende Explo­sion hat Beirut am 4. August getrof­fen. Cari­tas Schweiz leistet zusam­men mit ihrer Part­ner­or­ga­ni­sa­tion Cari­tas Liba­non Nothilfe und hat hierzu eine Millione Fran­ken für die Unter­stüt­zung bereit gestellt (unter «News»). www.caritas.ch


Neuer Direk­tor Weiter­bil­dung

Seit dem 1. Juli 2020 ist Phil­ipp Erpf neuer Direk­tor Weiter­bil­dung
am Insti­tut für Verbands‑, Stif­tungs- und Genos­sen­schafts-Manage­ment an der Univer­si­tät Frei­burg. Nach einer zwei­jäh­ri­gen Einar­bei­tungs­phase folgte er auf Hans Licht­stei­ner. Phil­ipp Erpf leitet zusam­men mit Markus Gmür (Direk­tor Forschung und Lehr­stuhl­in­ha­ber) das Insti­tut (unter «News»).

www.vmi.ch


Reform des Akti­en­rechts

Die vom Parla­ment geneh­migte Vorlage zur Akti­en­rechts­re­vi­sion hat auch Auswir­kun­gen für Stif­tun­gen. Der Dach­ver­band gemein­nüt­zi­ger Stif­tun­gen der Schweiz proFonds schrieb Ende Juli in einer Stel­lung­nahme, dass die Offen­le­gungs­pflicht von Vergü­tun­gen des Stif­tungs­rats die Steu­er­be­frei­ung zahl­rei­cher Stif­tun­gen gefähr­det (unter «Aktu­ell»). 

www.profonds.org


Förde­rung für Pellets

Die Stif­tung mycli­mate hat ein Förder­pro­gramm lanciert für Pellets­hei­zun­gen. Profi­tie­ren können Liegen­schafts­be­sit­ze­rin­nen und ‑besit­zer an Stand­or­ten, in denen sie keine Unter­stüt­zung von Bund, Kanton oder Gemeinde erhal­ten (unter «News»).

www.myclimate.org


Neue Gene­ral­se­kre­tä­rin des Bundes­ver­ban­des Deut­scher Stif­tun­gen

Kirsten Hommel­hoff (43) wird neue Gene­ral­se­kre­tä­rin des Bundes­ver­ban­des Deut­scher Stif­tun­gen. Sie ist die erste Gene­ral­se­kre­tä­rin in der 72-jähri­gen Geschichte des Verban­des. Ihr Amt wird sie am 1. Septem­ber 2020 antre­ten. Der Bundes­ver­band Deut­scher Stif­tun­gen ist der grösste Stif­tungs­ver­band Euro­pas. Kirsten Hommel­hoff ist Juri­stin und hatte in den vergan­ge­nen knapp zehn Jahren verschie­dene Funk­tio­nen bei der Stif­tung Merca­tor inne. In den letz­ten fünf Jahren hat sie das Projekt Zentrum Berlin der Stif­tung Merca­tor gelei­tet. 


Der Schwei­zer Stif­tungs­re­port 2020

Das Schwei­zer Stif­tungs­we­sen zählte Ende 2019 13’293 gemein­nüt­zige Stif­tun­gen. 349 Grün­dun­gen stan­den 216 Liqui­da­tio­nen gegen­über. Der «Schwei­zer Stif­tungs­re­port 2020» zeigt ein viel­fäl­ti­ges Bild der Stif­tungs­bran­che. Neben dem bekann­ten Stif­tungs­typ für die Ewig­keit gibt es heute auch Stif­tungs­ty­pen wie Dach- und Verbrauchs­stif­tun­gen. Knapp 70 Prozent aller gemein­nüt­zi­gen Stif­tun­gen sind in den letz­ten 30 Jahren entstan­den. 43 Prozent der Umwelt­stif­tun­gen wurden nach 2010 gegrün­det. Bei den neu gegrün­de­ten Stif­tun­gen nehmen beim Zweck – im Vergleich zum Gesamt­be­stand der Stif­tun­gen – die Themen Umwelt­schutz (12 Prozent) sowie Poli­tik und Inter­es­sen­ver­tre­tung (5,4 Prozent) an Bedeu­tung zu. Die Stif­tungs­bran­che bekommt immer deut­li­chere Kontu­ren. Sie wird sicht­bar und sie vernetzt sich inter­na­tio­nal. Die Wirk­sam­keit dieser Entwick­lung zeigt sich im raschen und unkom­pli­zier­ten Handeln während der aktu­el­len Coro­na­krise.

Der «Schwei­zer Stif­tungs­re­port» erscheint 2020 zum elften Mal. Er wird jähr­lich vom Center for Phil­an­thropy Studies (CEPS) der Univer­si­tät Basel, von Swiss­Foun­da­ti­ons, dem Verband der Schwei­zer Förder­stif­tun­gen, und dem Zentrum für Stif­tungs­recht an der Univer­si­tät Zürich publi­ziert. https://ceps.unibas.ch/de/publikationen


Wegwei­ser für gute Betreu­ung im Alter

Sechs Stif­tun­gen lancie­ren gemein­sam, orga­ni­sa­to­risch unter­stützt durch Swiss­Foun­da­ti­ons (SF), den «Wegwei­ser für gute Betreu­ung im Alter – Begriffs­klä­rung und Leit­li­nien». Die Fach­hoch­schule Nord­west­schweiz (FHNW) hat in ihrem Auftrag den Begriff «Betreu­ung im Alter» geklärt und die Anfor­de­run­gen an eine quali­ta­tiv hoch­wer­tige Umset­zung formu­liert. Gemäss SF verste­hen die betei­lig­ten Stif­tun­gen den Wegwei­ser als Beitrag für den Dialog rund um Betreu­ung und Pflege älte­rer Menschen. Es gelte, verbind­lich zu klären, was unter guter Betreu­ung zu verste­hen ist und wie Sozi­al­sy­stem und Insti­tu­tio­nen der Schweiz die Betreu­ung als Bestand­teil eines ganz­heit­lich gedach­ten Unter­stüt­zungs­ge­fü­ges älte­rer Menschen einbe­zie­hen können. Nur wenn auch Betreu­ung die gebüh­rende gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung erhalte, könne die Schweiz den Menschen ein selbst­be­stimm­tes und gesun­des Älter­wer­den und die Teil­nahme an der Gesell­schaft ermög­li­chen.

Heraus­ge­bende Stif­tungs­ko­ope­ra­tion

Age-Stif­tung, Beis­heim Stif­tung, MBF Foun­da­tion, Migros-Kultur­pro­zent, Paul Schil­ler Stif­tung und Walder Stif­tung

Für die heraus­ge­bende Stif­tungs­ko­ope­ra­tion 

Patri­zia Rezzoli, Beis­heim Stif­tung,
041 768 76 14, rezzoli@beisheim-stiftung.com 

Maja Nagel, Paul Schil­ler Stif­tung,
044 796 42 23 maja.nagel@paul-schiller-stiftung.ch

Für das Forschungs­team der Fach­hoch­schule Nord­west­schweiz FHNW

Prof. Dr. Carlo Knöp­fel, 079 536 46 76, carlo.knoepfel@fhnw.ch
Riccardo Pardini, 079 787 39 51, riccardo.pardini@fhnw.ch


Stif­ter Hans Schöpf­lin erhält den Deut­schen Stif­ter­preis

Der Deut­sche Stif­ter­preis wird vom Bundes­ver­band Deut­scher Stif­tun­gen verge­ben. Er wird seit 1994 jähr­lich verlie­hen. Hans Schöpf­lin (78) erhielt den Stif­ter­preis 2020 gemäss dem Bundes­ver­band Deut­scher Stif­tun­gen für seine uner­müd­li­che Suche nach gesell­schaft­li­chen Inno­va­tio­nen, seinen Mut zum Risiko sowie seinen uner­schüt­ter­li­chen Glau­ben an die Ideen und Initia­ti­ven junger Menschen, die die Gesell­schaft gerade durch die Zivil­ge­sell­schaft posi­tiv gestal­ten wollen.

Hans Schöpf­lin

Die neue Geschäfts­füh­re­rin von Swiss­Foun­da­ti­ons

In diesen Tagen star­tet Fran­ziska Juch bei Swiss­Foun­da­ti­ons als Geschäfts­füh­re­rin. Sie folgt auf Beate Eckhardt (siehe Inter­view Seite 24). Die 40-jährige Betriebs­wir­tin bringt einen gros­sen Erfah­rungs­schatz mit. Sie leitete während gut dreier Jahre das Fund­rai­sing der Stif­tung Kinder­dorf Pesta­lozzi. Sie verfügt über ausge­wie­sene Manage­ment- und Führungs­er­fah­rung sowie ein breit gefä­cher­tes Netz­werk im Stif­tungs- und Phil­an­thro­pie­we­sen. 


Bund: Verbin­dungs­stelle zur Zivil­ge­sell­schaft

Analog zum Einbe­zug der Wissen­schaft hat der Bund während des Lock­down eine Verbin­dungs­stelle zwischen Zivil­ge­sell­schaft und dem Krisen­stab des Bundes­rats Corona (KSBC) einge­rich­tet. Nach dem
16. März hat der durch den Bundes­rat verord­nete Lock­down unse­ren Alltag radi­kal umge­stellt. Die Zivil­ge­sell­schaft hat sich orga­ni­siert.
Von Tag eins an sind in allen Teilen der Schweiz digi­tale Platt­for­men und Initia­ti­ven entstan­den, um sich gegen­sei­tig zu helfen.

Gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­tio­nen, regio­nale Medien und private Orga­ni­sa­tio­nen haben sehr entschlos­sen gehan­delt und Stif­tun­gen haben womög­lich sehr unkom­pli­ziert unter­stützt. Um dieses Enga­ge­ment zur Bewäl­ti­gung der Coro­na­krise noch besser zu nutzen und das Poten­zial der Initia­ti­ven besser zu erschlies­sen, hat der Bund während des Lock­down eine Verbin­dungs­stelle einge­rich­tet. Sie funk­tio­niert als Kanal zwischen der Bundes­ver­wal­tung und der Zivil­ge­sell­schaft. Dieser wird von der Orga­ni­sa­tion Staats­la­bor aufge­baut und betrie­ben unter dem Namen «Covid-19 Verbin­dungs­stelle Zivil­ge­sell­schaft». 

Die Verbin­dungs­stelle bündelt die Anlie­gen aus der Zivil­ge­sell­schaft. Die Platt­form bietet die Möglich­keit eines geziel­ten Austauschs mit zivil­ge­sell­schaft­li­chen Initia­ti­ven. So kann anschlies­send die Zusam­men­ar­beit von einzel­nen Initia­ti­ven mit den zustän­di­gen Stel­len des Bundes geprüft werden. Ziel ist es, den Einsatz der Ressour­cen in Bundes­ver­wal­tung und Zivil­ge­sell­schaft zu verbes­sern.

Unter https://covid19-zivilgesellschaft.ch können Sie Ihre Initia­tive einbrin­gen.

Wie hoch sind die Verteil­ko­sten?

StiftungSchweiz hat Ende Okto­ber ihre Phil­an­thro­pie-Platt­form lanciert. Ein Video, welches den Nutzen der Platt­form aufzei­gen sollte, enthielt eine Aussage, die zu einer kontro­ver­sen Debatte führte. Am 14. Novem­ber 2019 stellte Profes­sor Georg von Schnur­bein, Leiter Center for Phil­an­thropy Studies CEPS in Basel, im sozia­len Netz­werk LinkedIn eine Aussage von StiftungSchweiz in Frage. In einem Erklär­vi­deo hatte die Online-Platt­form errech­net, dass bei vier Milli­ar­den Fran­ken jähr­li­chen Spen­den­gel­dern in der Schweiz Verteil­ko­sten von einer Milli­arde Fran­ken anfal­len. The Philanthropist nahm diese Kritik zum Anlass, Georg von Schnur­bein einzu­la­den zu einem Gespräch mit Peter Buss, Grün­der von StiftungSchweiz. Der Stif­tungs­sek­tor ist viel­fäl­tig. Dies gilt ebenso für die Seite der geld­sam­meln­den Orga­ni­sa­tio­nen, sprich Projekt­trä­ger, wie für die Seite der Geld­ge­be­rin­nen und ‑geber. Bis heute gibt es keine umfas­sende Stati­stik über die Ausga­ben für den gesam­ten Sektor. Verschie­den­ste Studien und Auswer­tun­gen decken nur jeweils einzelne Teile ab. Sie beru­hen auf unter­schied­li­chen Grund­ge­samt­hei­ten und verschie­de­nen Stich­pro­ben. Wie sich zeigt, ist die Inter­pre­ta­tion der Werte schwie­rig und kontro­vers.


Der 31. Schwei­zer Stif­tungs­tag

Am 14. Novem­ber trafen sich im gros­sen Saal im Verkehrs­haus Luzern Vertre­te­rin­nen und Vertre­ter aus dem Nonpro­fit- und Stif­tungs­sek­tor. 350 Perso­nen nahmen an der proFonds-Tagung teil. Zum Beitrag.


72 Stun­den für eine nach­hal­tige Schweiz

15’000 Kinder und Jugend­li­che haben vom 16. bis 19 Januar 2020 schweiz­weit während 72 Stun­den 235 Projekte für eine nach­hal­tige Schweiz reali­siert. Orien­tiert haben sich die jungen Leute mit ihren Projek­ten an den 17 Zielen für eine nach­hal­tige Entwick­lung der Verein­ten Natio­nen, an der Agenda 2030. Es wurden Bienen­ho­tels gebaut, Pfadi­häu­ser wieder instand gestellt, Recy­cling­ideen umge­setzt und vieles mehr. 72:00 ist ein Projekt der Schwei­zer Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen SAJV, unter­stützt von Bund, Lote­rie Romande, Sophie und Karl Binding Stif­tung und Stif­tung Merca­tor Schweiz. Zum Beitrag.


Der Schwei­zer Stif­tungs­re­port 2020

Am 28. April 2020 erscheint die 11. Ausgabe des Schwei­zer Stif­tungs­re­ports. Im Rahmen des 5. Zürcher Stif­tungs­rechts­tags am 30. Januar 2020 an der Univer­si­tät Zürich gab es eine Preview. Der Schwei­zer Stif­tungs­sek­tor bewegt sich. 2019 errei­chen die Liqui­da­tio­nen einen neuen Rekord und bei den Grün­dun­gen kehrt sich der Trend. Während 349 gemein­nüt­zige Stif­tun­gen gegrün­det worden sind, wurden 216
liqui­diert. im Vergleich zu 2018 nehmen die Neugrün­dun­gen wieder zu. Das stärk­ste Wachs­tum findet in der Roman­die statt. Allein im Kanton Genf wurden 65 Stif­tun­gen gegrün­det. Insge­samt zählt die Schweiz 13’293 Stif­tun­gen. Das sind im Durch­schnitt 15,6 Stif­tun­gen auf 10’000 Einwoh­ne­rin­nen und Einwoh­ner. Der Schwei­zer Stif­tungs­re­port wird vom Center for Phil­an­thropy Studies(CEPS), der Univer­si­tät Zürich und von Swiss­foun­da­ti­ons heraus­ge­ge­ben. Weitere Infor­ma­tio­nen

Weitere Auskünfte:
Prof. Dr. Georg von Schnur­bein, georg.vonschnurbein@unibas.ch, +41 61 207 23 92;
Prof. Dr. Domi­ni­que Jakob, dominique.jakob@rwi.uzh.ch, +41 44 634 1576;
Beate Eckhardt, eckhardt@swissfoundations.ch


Studie belegt gesell­schaft­li­chen Nutzen

Eine von Swiss­Foun­da­ti­ons initi­ierte und gemein­sam mit PwC Schweiz erar­bei­tete Studie zeigt auf, dass sich gemein­nüt­zige Stif­tun­gen für die Schwei­zer Gesell­schaft lohnen. Insbe­son­dere die Frage inter­es­sierte, ob der Gesell­schaft durch Steu­er­erleich­te­run­gen mehr Mittel entzo­gen würden, als sie durch Förder­gel­der erhalte. Swiss­Foun­da­ti­ons hat die Studie diesen Juli publi­ziert.


Hand­book on Corpo­rate Foun­da­ti­ons

Die Zahl und Bedeu­tung von «Corpo­rate Foun­da­ti­ons» nimmt zu. Daher ist es wich­tig, die Funk­ti­ons­weise dieser Orga­ni­sa­tio­nen besser zu verste­hen. Dieser Aufgabe widmet sich das «Hand­book on Corpo­rate Foun­da­ti­ons», welches Anfang 2020 beim Verlag Sprin­ger erschei­nen wird. Das Center for Phil­an­thro­pie Studies ist mit verschie­de­nen Beiträ­gen vertre­ten.


Frei­wil­lig aus der Komfort­zone

Frei­wil­lige reisen nach Grie­chen­land, um den in den Booten ankom­men­den Flücht­lin­gen zu helfen. Anna Thom­men und Lorenz Nufer zeigen in ihrem Doku­men­tar­film «Volun­teer» die Geburt einer Bürger­be­we­gung, die die huma­ni­tä­ren Werte Euro­pas vertei­digt.


Bill Gates verste­hen

Netflix widmet dem Micro­soft-Grün­der Bill Gates eine drei­tei­lige Serie. Die Doku­men­ta­tion «Inside Bill’s Brain – Deco­ding Bill Gates» beleuch­tet nicht nur seine Erfolge als Mana­ger, sondern auch sein Enga­ge­ment als Phil­an­throp mit der Bill & Melinda Gates Foun­da­tion und deren Einord­nung in aktu­elle Frage­stel­lun­gen.


Eglan­tyne – Vorrei­te­rin der Kinder­rechts­be­we­gung

Vor 100 Jahren grün­dete Eglan­tyne Jebb in Gross­bri­tan­nien das Hilfs­werk Save the Child­ren. Das Thea­ter­stück «Eglan­tyne» ist dieser wenig bekann­ten Frau und ihrem einfluss­rei­chen Lebens­werk gewid­met. Am 21. Novem­ber ist das Stück in Zürich zu sehen. Eglan­tyne Jebb gehört zu den einfluss­reich­sten Frauen des 20. Jahr­hun­derts. Geprägt vom Nach­kriegs­eu­ropa grün­dete sie 1919 zusam­men mit ihrer Schwe­ster Doro­thy Buxton in Gross­bri­tan­nien Save the Child­ren. 1922 verfasste sie die erste Erklä­rung für die Rechte des Kindes. Sie wurde zur Vorrei­te­rin der Kinder­rechts­be­we­gung. Mass­geb­lich trug ihr Einsatz zur
«Genfer Erklä­rung» des Völker­bunds bei, dem ersten Doku­ment, das die Existenz beson­de­rer Kinder­rechte fest­hielt. Ihrem Leben und Wirken ist das Thea­ter­stück «Eglan­tyne» gewid­met. Das von Anne Cham­ber­lain
geschrie­bene Stück wurde 2014 in Neusee­land urauf­ge­führt. Nun ist es, von Anne Cham­ber­lain selbst gespielt, am 21. Novem­ber 2019 um 18.30 Uhr in Zürich im Restau­rant Weis­ser Wind zu sehen. Die Vorstel­lung ist in Englisch. Aufgrund der beschränk­ten Platz­zahl wird um eine Anmel­dung gebe­ten. Der Eintritt ist frei, Spen­den sind will­kom­men.


Jahr­buch der Hilfs­werke 2019

Anfang Dezem­ber 2019 werden das Center for Phil­an­thropy Studies (CEPS) und PPCme­trics das Jahr­buch der Hilfs­werke präsen­tie­ren. Diese Publi­ka­tion enthält jeweils wich­tige Finanz­kenn­zah­len von gemein­nüt­zi­gen und spen­den­sam­meln­den Orga­ni­sa­tio­nen. Das Jahr­buch basiert auf den öffent­lich verfüg­ba­ren Jahres­rech­nun­gen der zurzeit rund 500 Orga­ni­sa­tio­nen mit Zewo-Güte­sie­gel.


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