Bild: National Cancer Institut. Cancer Immunotherapy. Shown here is a pseudo-colored scanning electron. Unsplash

Krebs­liga: Rück­blick auf ein heraus­for­dern­des Jahr

Jede dritte Person erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose Krebs. In absoluten Zahlen heisst das: 42'500 Menschen erkranken in der Schweiz jährlich an Krebs. Durch die Coronapandemie wird die psychische Belastung bei vielen Erkrankten verstärkt.

2020 brachte für Menschen mit Krebs und ihre Ange­hö­ri­gen grosse Heraus­for­de­run­gen. Es stell­ten sich für Betrof­fene vieler­lei Fragen: Gehöre ich zur Risi­ko­gruppe? Wie schütze ich mich am besten oder mit welchen Konse­quen­zen muss ich bei einer bei Ansteckung rech­nen?

Schnel­les Handeln und Impro­vi­sie­ren
Die regio­na­len und kanto­na­len Ligen muss­ten in Windes­eile ihre Ange­bote auf digi­tale Kanäle verla­gern, denn Krebs­be­trof­fene gehö­ren der Covid-19-Risi­ko­gruppe an. Neben der Zunahme der Bera­tun­gen beim Kreb­s­te­le­fon haben allein die Rechts­be­ra­tun­gen in den ersten fünf Mona­ten um 53 Prozent zugenommen.

25 Jahre Kreb­s­te­le­fon
Die Krebs­liga schaute im vergan­ge­nen Jahr auf 25 Jahre Bera­tungs­tä­tig­keit zurück. Zeit­weise verzeich­ne­ten die Bera­te­rin­nen und Bera­ter des Kreb­s­te­le­fons der Krebs­liga 2020 25 Prozent mehr Anfra­gen als im Jahr zuvor. Über 6000 Anrufe nahmen sie im 2020 entgegen.

Nebst der vermehr­ten Bera­tungs­tä­tig­keit setzte sich die Krebs­liga 2020 verstärkt dafür ein, dass die Inter­es­sen von Krebs­be­trof­fe­nen und ihren Ange­hö­ri­gen auf poli­ti­scher und gesell­schaft­li­cher Ebene berück­sich­tigt werden. 

Lesen sie hier den Jahres­rück­blick

Die Krebs­liga unter­stützt und beglei­tet Krebs­be­trof­fene und ihre Ange­hö­ri­gen. Zudem enga­giert sie sich in der Krebs­vor­sorge und in der Förde­rung unab­hän­gi­ger Krebs­for­schung. Weiter setzt sie sich auf poli­ti­scher und gesell­schaft­li­cher Ebene für die Inter­es­sen von Menschen mit Krebs ein. Als natio­na­ler Verein mit Sitz in Bern verei­nigt sie 18 kanto­nale und regio­nale Ligen. Sie wird vorwie­gend durch Spen­den finanziert.

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