Kolla­bo­ra­tiv.

Gremien wirken, wenn sie gut zusammenspielen: Digitale Prozesse ermöglichen den Blick aufs Wesentliche – und machen das persönliche Gespräch im Stiftungsrat erst richtig stark, sagt Beate Eckhardt, mehrfache Stiftungs- und Verwaltungsrätin.

Beate Eckhardt, mehr­fa­che Stif­tungs- und Verwaltungsrätin

Warum ist Kolla­bo­ra­tion gerade im Stif­tungs­rat heute so entscheidend? 

Beate Eckhardt: Weil Wirkung ein Team­sport ist. Gut einge­spielte Stif­tungs­räte, die mit einem Board-Workspace arbei­ten, sind fokus­sier­ter und haben mehr Zeit, sich um stra­te­gi­sche Fragen und die inhalt­li­che Beglei­tung der Förder­pra­xis zu kümmern. Die Arbeit auf einer digi­ta­len Platt­form schafft einen gemein­sa­men Kontext: Alle sind zeit­gleich auf demsel­ben Infor­ma­ti­ons­stand, wissen, wo was zu finden ist, worüber entschie­den wird, und wer wofür Verant­wor­tung trägt. Das entlas­tet von admi­nis­tra­ti­ven Schleifen. 

Wie verän­dert sich die Dyna­mik – und welche Chan­cen und Heraus­for­de­run­gen entstehen? 

Beson­ders wich­tig dünkt mich der Effi­zi­enz- und Trans­pa­renz­ge­winn. Trak­tan­den, Entschei­dungs­grund­la­gen, Proto­kolle und Aufga­ben laufen vor- und nach­ge­la­gert asyn­chron – die Sitzung selbst wird dadurch präzi­ser und produk­ti­ver. Dazu kommt, dass jüngere Mitglie­der eine digi­tale Arbeits­weise für ein Enga­ge­ment häufig voraus­set­zen. Rein analoge Gremien verlie­ren an Attrak­ti­vi­tät und Tempo. Aber auch digi­tale Platt­for­men müssen geführt und mode­riert werden. Sonst entste­hen E‑Mail-Kaska­den, digi­ta­ler Wild­wuchs und unklare Zugriffs­rechte. Das kostet schnell Vertrauen. Für das Thema Daten­schutz und Cyber­se­cu­rity helfen klare Regeln und ein siche­rer digi­ta­ler Raum. 

Was bedeu­tet das konkret für die Praxis heute? 

Ich empfehle jeweils, schritt­weise vorzu­ge­hen, das Wesent­li­che zu stan­dar­di­sie­ren und univer­selle Tools zu bevor­zu­gen. Einzel­lö­sun­gen führen schnell zu hohen Kosten und verun­mög­li­chen eine digi­tale Vernet­zung mit ande­ren Förde­rern. Ein siche­rer Board-Workspace wie Sphe­riq bündelt für den Stif­tungs­rat alles Rele­vante: Agenda und Dossiers, Entschei­dungs­grund­la­gen, Proto­kolle, Aufga­ben und Fris­ten. Einmal erlebt, wollen die wenigs­ten Stif­tungs­räte zurück zur alten analo­gen Welt. In den Verwal­tungs­rä­ten hat sich die digi­tale Zusam­men­ar­beit übri­gens schon längst durchgesetzt. 

Jetzt mitge­stal­ten

Board­ma­nage­ment mit Sphe­riq bündelt die Arbeit im Stif­tungs­rat in einem siche­ren, klar struk­tu­rier­ten Raum: Trak­tan­den planen, Dossiers teilen, Entschei­dun­gen proto­kol­lie­ren und Aufga­ben nach­ver­fol­gen – mit Rollen- und Zugriffs­rech­ten, Nach­ver­fol­gung und Benach­rich­ti­gun­gen. Weni­ger E‑Mail, mehr Über­blick, bessere Nach­voll­zieh­bar­keit. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Webi­nar «Board­ma­nage­ment in der Praxis» Ende Novem­ber.


spheriq.ch/kollaborativ

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