Die Jacobs Foundation zählt zu den finanzstärksten Stiftungen Europas. Ende 2022 verfügte sie über ein Vermögen von rund 6,3 Milliarden Franken. Wie sie vergangene Woche bekannt gegeben hat, hat die Stiftung seit ihrer Gründung bereits mehr als eine Milliarde Franken in Projekte für Lernen und Entwicklung von Kindern investiert; weltweit.
Die Stiftung mit Sitz in Zürich setzt auf evidenzbasierte Philanthropie. Sie finanziert Forschung, fördert Reformen im Bildungssystem und baut internationale Partnerschaften auf. Flaggschiffprojekte wie das Jacobs Research Fellowship, das Netzwerk LEVANTE oder das SCALE-Programm in Ghana zeigen, wie lokal und global gearbeitet wird; arbeitsteilig und systemisch.
Systemischer Ansatz
Die Jacobs Foundation beschränkt sich nicht auf einzelne Förderprojekte, sondern zielt auf Veränderungen ganzer Bildungssysteme. In Ghana, Côte d’Ivoire, Kolumbien und auch in der Schweiz arbeitet sie eng mit Regierungen, Schulen und Forschungseinrichtungen zusammen. Forschungsergebnisse sollen so direkt in nationale Strategien, Lehrpläne und die pädagogische Praxis einfliessen können. Damit steht die Stiftung für einen systemischen Ansatz: langfristig, partnerschaftlich und mit einer Wirkungsperspektive. «Dieses Jubiläum ist ein Moment der Reflexion und der Erneuerung. Es bestätigt, was durch langfristiges Engagement, starke Partnerschaften und den gemeinsamen Glauben an die transformative Kraft von Bildung erreicht werden kann. Die Vision unseres Gründers – dass jedes Kind die Möglichkeit haben soll, sein Potenzial zu entfalten – bleibt das Herzstück unserer Arbeit, während wir weiter lernen, uns anpassen und Veränderungen in Bildungssystemen weltweit vorantreiben», so Simon Sommer, Co-CEO der Jacobs Foundation.
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