Bild: Bogdan Baraghin | FOUR PAWS

Feiern mit Hund und Katze

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten erinnert daran, auch an den Festtagen die Bedürfnisse der Haustiere richtig einzuschätzen.

In einer Woche ist Weih­nach­ten. Die Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tion Vier Pfoten erin­nert daran, auch bei der Fest­tags­de­ko­ra­tion an die Hunde und Katzen zu Hause zu denken. Gerade für junge Tiere könne der unge­wohnte Baum in der Wohnung ein inter­es­san­tes Spiel­ob­jekt sein, erin­nert sie. Entspre­chend könne bei der Deko­ra­tion darauf Rück­sicht genom­men werden. Janine Cirini, Campai­gne­rin Haus­tiere bei Vier Pfoten Schweiz rät deswe­gen: «Das untere Drit­tel des Baumes sollte man lieber mit Kunst­stoff­ku­geln schmü­cken, die beim Herun­ter­fal­len nicht zerbre­chen können.» Scher­ben von zersplit­ter­ten Glas­ku­geln könn­ten die Pfoten verlet­zen oder gar aufge­schleckt werden. Auch Lametta kann giftig Stoffe enthal­ten. Werden sie verschluckt drohe ein Darmverschluss.

Fest­essen ist kein Festschmaus

Vorsicht gilt auch beim Umgang mit den Fest­tags­spei­sen. Viele der Lecke­reien, die zum Fest aufge­stellt werden, sind für Hunde und Katzen schäd­lich. Der Verzehr von Scho­ko­lade etwa kann für die Tiere lebens­be­droh­lich sein. «Scho­ko­lade kann Krämpfe und Durch­fall auslö­sen, bei grös­se­ren Mengen drohen Herz­rhyth­mus­stö­run­gen oder Atem­still­stand», sagt Cirini. Gewisse Nüsse können Vergif­tungs­er­schei­nun­gen hervor­ru­fen. Und Rosi­nen können bei Hunden zu akutem, poten­zi­ell tödli­chem Nieren­ver­sa­gen führen. Tabu ist auch das Verfüt­tern von Resten des Fest­mahls. Janine Cirini sagt: «Wer sein Haus­tier an den Feier­ta­gen verwöh­nen will, sollte Natur­pro­dukte aus dem Tier­fut­ter­han­del anbieten.»

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