Digi­ta­li­sie­rung mit Wirkung

Spheriq schärft seine strategische Fokussierung. Tools, Insights und Know-how schaffen die Grundlage für effektive digitale Philanthropie.

Die stra­te­gi­sche Weiter­ent­wick­lung von Sphe­riq ist das Resul­tat eines mehr­jäh­ri­gen Prozes­ses. In enger Abstim­mung mit dem Aktio­na­riat sowie im Austausch mit Part­nern wie Swiss­Foun­da­ti­ons wurde die Rolle der Platt­form geschärft, das Opera­ting Model präzi­siert und die Markt­leis­tung sowie Posi­tio­nie­rung fokus­siert. Ziel war es, die Erfah­run­gen aus der Pionier­phase zu bündeln und daraus eine klare sowie lang­fris­tig trag­fä­hige Ausrich­tung abzuleiten.

Infra­struk­tur, Daten und Academy

Florence Schny­d­rig Moser, Präsi­den­tin des Verwaltungsrats

Platt­for­men wach­sen natur­ge­mäss in die Breite – und genau deshalb braucht es regel­mäs­sig eine bewusste Fokus­sie­rung. Dies gilt beson­ders dann, wenn die Mission geklärt und der Produkt-Markt-Fit vali­diert ist. Der Werk­zeug­kas­ten ist gefüllt: Verzeich­nis, Recher­che, Gesuchs- und Förder­ma­nage­ment, Spen­den­lö­sun­gen und Workspaces bilden die fünf zentra­len Werk­zeuge. Die beschleu­nigte Entwick­lung hin zu digi­ta­len Arbeits­wei­sen in der Phil­an­thro­pie hat uns dazu bewegt, Infra­struk­tur und Daten noch stär­ker mit der Vermitt­lung von Anwen­dungs­kom­pe­tenz zusam­men­zu­den­ken. Die Academy bietet dieses Know-how nieder­schwel­lig und anwen­dungs- orien­tiert an – denn die grösste Wirkung entsteht nicht aus einzel­nen Ange­bo­ten, sondern durch ihr Zusammenspiel.

Tools, Insights und Know-how

Die Soundings mit dem Aktio­na­riat im Früh­ling haben gezeigt: Die Zeit ist für einen konse­quen­ten Schritt reif. Er besteht nicht nur aus einer Ange­bots­fo­kus­sie­rung, sondern auch aus einem Rebran­ding. Sphe­riq posi­tio­niert sich heute klar als Platt­form-Archi­tek­tur für den gemein­nüt­zi­gen Sektor – mit univer­sel­len Werk­zeu­gen für die zentra­len Arbeits­schritte von Non Profit-Orga­ni­sa­tio­nen und Funders und für deren Zusam­men­ar­beit. Ergänzt werden diese Tools durch einen Layer aus Daten, die als Insights sorg­fäl­tig aufbe­rei­tet und kontex­tua­li­siert werden. Das nötige Know-how vermit­telt schliess­lich die Academy, die Orga­ni­sa­tio­nen im Über­gang zu einer digi­ta­len Arbeits­weise begleitet.

Zu einer Fokus­sie­rung gehö­ren auch klare Prio­ri­tä­ten – und manch­mal auch Verzicht. Die Academy setzt konse­quent auf kompakte, anwen­dungs­ori­en­tierte Online­for­mate, die gezielt auf den stei­gen­den Bedarf an flexi­blen und leicht zugäng­li­chen digi­ta­len Lern­an­ge­bo­ten abge­stimmt sind. Die Print­aus­gabe von The Philanthropist wird einge­stellt und das Online-Maga­zin naht­los in die Platt­form inte­griert. Das sichert inhalt­li­che Konti­nui­tät und stärkt gleich­zei­tig Reich­weite sowie Aktualität.

Gemein­sam mehr erreichen

2025 hat Sphe­riq mit dem Rebran­ding einen sicht­ba­ren Neustart voll­zo­gen. Die digi­tale Trans­for­ma­tion des Sektors gelingt aber nur im Zusam­men­spiel. Als offene, auf Koope­ra­tion ausge­legte Platt­form mit viel­fäl­ti­gen Nutzer­grup­pen versteht sich Sphe­riq als Enable­rin. Die Platt­form schafft eine gemein­same Grund­lage für digi­tale Zusam­men­ar­beit, ohne selbst zum Mittel­punkt der Inter­ak­tion zu werden. Verbände, Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen und wissen­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen brin­gen ihre Perspek­ti­ven ein und tragen aktiv zur Gestal­tung von Inhal­ten und Stan­dards bei.

Sphe­riq stellt die Infra­struk­tur bereit – ihre Wirkung entfal­tet sich jedoch durch die Nutzung. Neben der etablier­ten Zusam­men­ar­beit mit Swiss­Foun­da­tion sind die 2025 abge­schlos­se­nen Koope­ra­tio­nen Ausdruck dieser Haltung: mit proFonds, dem Dach­ver­band gemein­nüt­zi­ger Stif­tun­gen der Schweiz, und mit cenpro, dem Tessi­ner Kompe­tenz­zen­trum für Non-Profit-Orga­ni­sa­tio­nen. Phil­an­thro­pie ist eine gemein­same Aufgabe. Wer gemein­sam denkt, kann auch gemein­sam gestalten.

2025 war ein entschei­den­des Jahr: Mit dem Relaunch als Sphe­riq star­tet die Platt­form ins nächste Kapi­tel. Nach Jahren des Aufbaus verschiebt sich der Fokus nun weg vom quan­ti­ta­ti­ven Ausbau hin zur quali­ta­ti­ven Weiter­ent­wick­lung. Der ange­strebte Leis­tungs­um­fang ist erreicht und der Werk­zeug­kas­ten für die tägli­che Arbeit von Funders und Nonpro­fits mit höchs­ter Daten­si­cher­heit voll­stän­dig.

Den ganzen Jahres­be­richt und einen detail­lier­ten Rück­blick auf das trans­for­ma­tive Jahr finden Sie hier.