Die strategische Weiterentwicklung von Spheriq ist das Resultat eines mehrjährigen Prozesses. In enger Abstimmung mit dem Aktionariat sowie im Austausch mit Partnern wie SwissFoundations wurde die Rolle der Plattform geschärft, das Operating Model präzisiert und die Marktleistung sowie Positionierung fokussiert. Ziel war es, die Erfahrungen aus der Pionierphase zu bündeln und daraus eine klare sowie langfristig tragfähige Ausrichtung abzuleiten.
Infrastruktur, Daten und Academy

Plattformen wachsen naturgemäss in die Breite – und genau deshalb braucht es regelmässig eine bewusste Fokussierung. Dies gilt besonders dann, wenn die Mission geklärt und der Produkt-Markt-Fit validiert ist. Der Werkzeugkasten ist gefüllt: Verzeichnis, Recherche, Gesuchs- und Fördermanagement, Spendenlösungen und Workspaces bilden die fünf zentralen Werkzeuge. Die beschleunigte Entwicklung hin zu digitalen Arbeitsweisen in der Philanthropie hat uns dazu bewegt, Infrastruktur und Daten noch stärker mit der Vermittlung von Anwendungskompetenz zusammenzudenken. Die Academy bietet dieses Know-how niederschwellig und anwendungs- orientiert an – denn die grösste Wirkung entsteht nicht aus einzelnen Angeboten, sondern durch ihr Zusammenspiel.

Tools, Insights und Know-how
Die Soundings mit dem Aktionariat im Frühling haben gezeigt: Die Zeit ist für einen konsequenten Schritt reif. Er besteht nicht nur aus einer Angebotsfokussierung, sondern auch aus einem Rebranding. Spheriq positioniert sich heute klar als Plattform-Architektur für den gemeinnützigen Sektor – mit universellen Werkzeugen für die zentralen Arbeitsschritte von Non Profit-Organisationen und Funders und für deren Zusammenarbeit. Ergänzt werden diese Tools durch einen Layer aus Daten, die als Insights sorgfältig aufbereitet und kontextualisiert werden. Das nötige Know-how vermittelt schliesslich die Academy, die Organisationen im Übergang zu einer digitalen Arbeitsweise begleitet.
Zu einer Fokussierung gehören auch klare Prioritäten – und manchmal auch Verzicht. Die Academy setzt konsequent auf kompakte, anwendungsorientierte Onlineformate, die gezielt auf den steigenden Bedarf an flexiblen und leicht zugänglichen digitalen Lernangeboten abgestimmt sind. Die Printausgabe von The Philanthropist wird eingestellt und das Online-Magazin nahtlos in die Plattform integriert. Das sichert inhaltliche Kontinuität und stärkt gleichzeitig Reichweite sowie Aktualität.
Gemeinsam mehr erreichen
2025 hat Spheriq mit dem Rebranding einen sichtbaren Neustart vollzogen. Die digitale Transformation des Sektors gelingt aber nur im Zusammenspiel. Als offene, auf Kooperation ausgelegte Plattform mit vielfältigen Nutzergruppen versteht sich Spheriq als Enablerin. Die Plattform schafft eine gemeinsame Grundlage für digitale Zusammenarbeit, ohne selbst zum Mittelpunkt der Interaktion zu werden. Verbände, Partnerorganisationen und wissenschaftliche Organisationen bringen ihre Perspektiven ein und tragen aktiv zur Gestaltung von Inhalten und Standards bei.
Spheriq stellt die Infrastruktur bereit – ihre Wirkung entfaltet sich jedoch durch die Nutzung. Neben der etablierten Zusammenarbeit mit SwissFoundation sind die 2025 abgeschlossenen Kooperationen Ausdruck dieser Haltung: mit proFonds, dem Dachverband gemeinnütziger Stiftungen der Schweiz, und mit cenpro, dem Tessiner Kompetenzzentrum für Non-Profit-Organisationen. Philanthropie ist eine gemeinsame Aufgabe. Wer gemeinsam denkt, kann auch gemeinsam gestalten.
2025 war ein entscheidendes Jahr: Mit dem Relaunch als Spheriq startet die Plattform ins nächste Kapitel. Nach Jahren des Aufbaus verschiebt sich der Fokus nun weg vom quantitativen Ausbau hin zur qualitativen Weiterentwicklung. Der angestrebte Leistungsumfang ist erreicht und der Werkzeugkasten für die tägliche Arbeit von Funders und Nonprofits mit höchster Datensicherheit vollständig.
Den ganzen Jahresbericht und einen detaillierten Rückblick auf das transformative Jahr finden Sie hier.


