Die digi­tale Entwick­lung mitgestalten

Pascale Vonmont im Interview mit Claudia Dutli

Pascale, warum ist Digi­ta­li­sie­rung für den Sektor wichtig?

Als Förder­stif­tung wollen wir Gutes gut tun. Das gelingt beson­ders gut, wenn Stif­tun­gen sicht­bar, zugäng­lich und nach­voll­zieh­bar sind.
Deshalb ist ein Stif­tungs­re­gis­ter für Swiss­Foun­da­ti­ons seit vielen Jahren ein Anlie­gen. Die Platt­form stiftungschweiz.ch ist aber nicht nur ein Regis­ter, sondern eine moderne digi­tale Lösung. Die Digi­ta­li­sie­rung spielt eine zuneh­mend wich­ti­gere und prägende Rolle. Wir sind über­zeugt, dass es für den Sektor essen­zi­ell ist, diese digi­ta­len Entwick­lun­gen aktiv und voraus­schau­end mitzu­ge­stal­ten und für seine Zwecke zu nutzen. 

Welche Chan­cen sieht Swiss­Foun­da­ti­ons als Aktionärin? 

Die leis­tungs­fä­hige, visua­li­sierte Darstel­lung von Sektor­da­tenin Form von geogra­fi­schen, thema-tischen, orga­ni­sa­to­ri­schen und indi­vi­du­el­len Infor­ma­tio­nen bietet zukunfts­wei­sende Entwick­lungs- und Kooperationsmöglichkeiten. 

Sie ermög­licht uns, Gutes noch besser zu tun. Deshalb sind wir von der gemein­sa­men Vision einer digi­ta­len Stif­tungs­platt­form überzeugt. 

Wieso ein Konsor­tium – und wer kann mitmachen?

Koope­ra­tio­nen sind bei Swiss­Foun­da­ti­ons nicht nur Lippen­be­kennt­nisse. Wir setzen diese auch um. Wie beispiels­weise seit Jahren bei der Förde­rung des CEPS. Für uns war deshalb klar, dass wir auch beim Mitak­tio­na­riat für StiftungSchweiz ein Konsor­tium bilden. Wir haben hier die Lösung eines Aktio­närs­pools geschaf­fen, schlank und wirkungs­voll zugleich. Als Verein orga­ni­siert vertritt er alle Aktio­nä­rin­nen und bündelt ihre Stim­men.Gegen­wär­tig vertrete ich als Vorstands­mit­glied das Aktio­na­riat im Verwal­tungs­rat von StiftungSchweiz. Bereits acht Förder­stif­tun­gen haben sich in Form eines gebun­de­nen Förder­bei­trags oder als direk­tes Impact Invest­ment betei­ligt. Weitere Stif­tun­gen sind herz­lich will­kom­men, sich zu enga­gie­ren. Und bis Ende Jahr gibt es die Betei­li­gung zu den Kondi­tio­nen von uns Anfangsaktionären. 

Wann ist die Mission erfolg­reich,  woran kann sie scheitern?

Als Förder­stif­tun­gen können wir beispiel­haft aufzei­gen, wie wir digi­tal koope­rie­ren, Daten gemein­sam teilen und nutzen, um Mehr­wert für den Sektor und die Gesell­schaft zu schaffen. 

StiftungSchweiz hat nach den Bedürf­nis­sen der Förder­stif­tun­gen gefragt und Proto­ty­pen entwi­ckelt. Sie werden erst­mals diese Tage an der Mitglie­der­ver­samm­lung von Swiss­Foun­da­ti­ons vorge­stellt. Anschlies­send gilt es, diese in der Praxis einzu­set­zen und weiterzuentwickeln. 

Nach dem akti­ven Mitden­ken ist jetzt ein akti­ves Mitwir­ken gefragt, und zwar des gesam­ten Sektors.  Das ist das Erfolgs­re­zept. Schei­tern kann die Platt­form eigent­lich nur, wenn wir nicht genü­gend Mut oder Zuver­sicht haben, uns hier alle gemein­sam zu engagieren.

Pascale Vonmont ist als CEO/Direktorin für die opera­tive Führung der auf Wissen­schaft und Inno­va­tion fokus­sier­ten Gebert Rüf Stif­tung verant­wort­lich. Sie vernetzt die wich­tigs­ten stra­te­gi­schen Initia­ti­ven sowie Clus­ter und Part­ner, die an Program­men und Themen betei­ligt sind. Sie ist Vorstands­mit­glied von Swiss­Foun­da­ti­ons und vertritt seit Juli 2022 das Stif­tungs­kon­sor­tium im Verwal­tungs­rat von Stif­tung-Schweiz | Phil­an­thropy Services AG.

 

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