Nationalratssaal, Bild: Hansjörg Keller auf Unsplash.

Demo­kra­tie fördern

Die demokratische Kultur sieht sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Um die Demokratie zu stärken fördert die Initiative Anstoss Demokratie sechs Prozesse.

Sechs Prozesse wird die Initia­tive Anstoss Demo­kra­tie weiter voran­trei­ben. Stif­tun­gen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz fördern mit der Initia­tive Projekte, die sich für die demo­kra­ti­sche Kultur einset­zen. Nach­dem von Juli bis Septem­ber verschie­dene Orga­ni­sa­tio­nen insge­samt neun Lösungs­per­spek­ti­ven erar­bei­tet haben hat eine trina­tio­nale Jury sechs ausge­wählt, die weiter­ver­folgt werden. Das Gremium besteht aus Anna­ma­ria Toth, Euro­päi­sches Forum Alpbach Stif­tung (A), Karin Doppel­bauer, Abge­ord­nete zum Natio­nal­rat (A), Markus Lux, Robert Bosch Stif­tung (D), Natha­lie Klau­ser Stuebi, Stif­tung Risiko-Dialog (CH), Nicola Forster, Schwei­ze­ri­sche Gemein­nüt­zige Gesell­schaft (CH) und Susanne Ulrich, Centrum für ange­wandte Poli­tik­for­schung (D).

Sechs Prozesse gehen in die Erpro­bungs­phase
«In den west­li­chen Demo­kra­tien erodiert die demo­kra­ti­sche Kultur in erheb­li­chem Ausmaß», schreibt die Initia­tive. Mit einem dezen­tra­len Hub will sie zur Stär­kung der demo­kra­ti­schen Kultur beitra­gen. Dabei fokus­siert sie sich zuerst auf den DACH-Raum (Deutsch­land, Öster­reich und die Schweiz). Sechs Prozess fördert die Initia­tive. Der Prozess «Demo­kra­tie in der Schule erleb­bar machen» will mit einer Platt­form poli­ti­sche Bildung und Parti­zi­pa­tion in die Schule brin­gen. «Peer-Prozesse Demo­kra­tie-Kompe­ten­zen» fördert die Kompe­tenz­ver­mitt­lung in Praxis­pro­jek­ten. Der Frage, weshalb Männer in anti­de­mo­kra­ti­schen Grup­pie­run­gen über­ver­tre­ten sind geht der Prozess «Männ­lich­keits­for­schung, Radi­ka­li­sie­rungs­prä­ven­tion und Demo­kra­tie­för­de­rung verbin­den» nach und «Inno­va­tive Formate für demo­kra­ti­sche Debat­ten in Sozia­len Medien» will inno­va­tive Diskus­si­ons­for­mate für die Sozia­len Medien entwickeln. «Easy Coun­ter – Hate & Fake gemein­sam bekämp­fen» soll die digi­tale Demo­kra­tie stär­ken indem Bürger*innen befä­higt werden auf Hass­rede und Falsch­in­for­ma­tion in den sozia­len Netz­wer­ken zu reagie­ren. Und der «Hub zur Förde­rung der Ambi­gui­täts­to­le­ranz« wil pola­ri­sierte Konflikt­fel­der in demo­kra­ti­schen Debat­ten wieder zu öffnen. In den sechs Prozes­sen wirken verschie­dene Orga­ni­sa­tio­nen aus dem DACH-Raum mit. Bis April 2022 entwickeln die Prozesse in der Erpro­bungs­phase ihre Ansätze weiter. Gleich­zei­tig erar­bei­tet die Initia­tive die Arbeits­weise des Hubs.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu Anstoss Demokratie. 

In Koope­ra­tion von Schwei­ze­ri­schen Gemein­nüt­zi­gen Gesell­schaft, Stadt­ent­wick­lung Zürich und Asia Society Switz­er­land findet am 8. Novem­ber die Veran­stal­tung «Digi­tale Demo­kra­tie mit Digi­tal­mi­ni­ste­rin Audrey Tang», online und im Zentrum Karl dem Gros­sen in Zürich. Mehr Infor­ma­tio­nen.

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