Eine digitale Datenbank als Matchmaker zwischen Förderstiftungen und Nonprofits – was bei Spheriq bereits gelebte Realität ist, sieht The Chronicle of Philanthropy im US-amerikanischen Fördersektor noch als Zukunftsmodell. Das Unternehmen Philanthropy Data Commons steht vor diesem Umbruch: Es will Förderprozesse grundlegend neu strukturieren. Weg von Einzellösungen und manuellen Recherchen. Hin zu einer zentralen Dateninfrastruktur, die Organisationen, Projekte und Fördernde miteinander verbindet und Gesuche, Matching und Förderentscheide grundlegend vereinfachen. Entlang des Spheriq-Prinzips «einfach effektiver» will auch Philanthropy Data Commons Zeit für administrative Aufwände sparen, um mehr Ressourcen für die eigentliche Umsetzung von Projekten zu gewinnen und somit mehr Wirkung zu erzielen.
Von der Suche zum Matching
Das Ziel von Philanthropy Data Commons ist, Fördernde und Nonprofits auf anderen Wegen zusammenzubringen als mit aufwendiger Einzelrecherche und manueller Gesuchstellung. Die Entwicklung dahin ist aktuell noch im Konjunktiv verhaftet. Laut The Chronicle of Philanthropy «könnten» Funders und Nonprofits durch einen weitgehend automatisierten Prozess miteinander vernetzt werden. Es beschreibt Möglichkeiten eines stärker automatisierten Fördersystems, das sich noch im Aufbau befindet. Bei Spheriq ist diese Struktur des datenbasierten Matchings bereits umgesetzt. Mit Funktionen wie Fit & Hope, gezielter Suche und intelligentem Fundraising macht die Schweizer Lösung passende Förderbeziehungen sichtbar und unterstützt User:innen dabei, diese herzustellen.
Einmal erfassen, mehrfach nutzen
Anders als im Hochschulsystem der USA, wo laut The Chronicle of Philanthropy eine einzige Bewerbung für Anträge an mehreren Universitäten genutzt wird, müssen Gesuche im Förderwesen mehrheitlich für jeden Funder separat erstellt werden. Eine wiederverwendbare Gesuchsbasis wie Spheriq sie anbietet ist bislang kaum etabliert.
Im Gesuchsmanagement von Spheriq werden Informationen zu Organisationen, Projekten und Wirkungslogiken einmal erfasst und können anschliessend in unterschiedlichen Förderkontexten genutzt werden. Die Gesuchsprozesse werden dank dieser Datenstrukturen konsistenter und effizienter.
Ohne Daten keine künstliche Intelligenz
Eine Erkenntnis zieht sich durch den Fördersektor: Daten allein reichen nicht aus. Sie hängen eng mit künstlicher Intelligenz zusammen. Ohne strukturierte, zugängliche und qualitativ hochwertige Datensätze bleiben KI-Systeme wirkungslos. Sie sind die Voraussetzung für funktionierende Matching‑, Analyse- und Entscheidungsprozesse. In diesem Zusammenhang versteht sich Spheriq nicht als nur als Toolanbieter, sondern als Datenplattform, auf der moderne Förderlogiken überhaupt erst möglich werden.
Push statt Pull im Fundraising
Die klassische Logik im Fundraising, dass Organisationen aktiv auf Funders zugehen, um Fördermittel zu erhalten, verschiebt sich im gesamten globalen Stiftungssektor. Immer mehr Förderstiftungen suchen systematisch nach passenden Organisationen und Projekten. Wie The Chronicle of Philanthropy schreibt, erhoffen sich auch Nonprofits in den USA durch die Teilnahme an datenbasierten Plattformen mehr Sichtbarkeit und damit neue Zugangsmöglichkeiten zu Fördermitteln. Förderentscheide sollen dabei weniger an fehlenden Kontakten im Sektor scheitern, sondern stärker auf Basis von Daten, Projektinformationen und den Geschichten der Organisationen getroffen werden.
Plattformen wie Spheriq unterstützen genau diese Entwicklung, indem sie Organisationen und ihre Geschichten sichtbar und auffindbar machen. Förderbeziehungen entstehen nicht mehr nur durch klassische Anträge, sondern durch aktives Scouting und im Dialog innerhalb der Netzwerke. Es entsteht eine Dynamik von «Push statt Pull» im Fundraising: Fördernde gehen aktiver auf Nonprofits zu, statt nur auf Anträge zu reagieren.


