Bild: Aurelien Lemasson Theobald, unsplash

Cari­tas: Eine Million Sterne

Jeweils vor Weihnachten organisieren die regionalen Caritas-Organisationen einen Tag der Solidarität mit Armutsbetroffenen in der Schweiz. Morgen am 18. Dezember ist es wieder so weit. Es wird zum Anpacken und zur Solidarität aufgefordert. Dazu sollen «Eine Million Sterne» scheinen.

Jeweils vor Weih­nach­ten orga­ni­sie­ren die regio­na­len Cari­tas-Orga­ni­sa­tio­nen einen Tag der Soli­da­ri­tät mit Armuts­be­trof­fe­nen in der Schweiz. Morgen am 18. Dezem­ber ist es wieder so weit. Es wird zum Anpa­cken und zur Soli­da­ri­tät aufge­for­dert. Dazu sollen «Eine Million Sterne» sollen scheinen 

Die Coro­na­krise ist noch nicht vorüber. Ganz im Gegen­teil. Mit der Ausbrei­tung der Omikron-Vari­ante sind die Aussich­ten für die kommen­den Monate alles andere als rosig. Im laufen­den Jahr hat sich die Situa­tion insbe­son­dere für jene verschärft, die bereits vor der Pande­mie am oder unter dem Exis­tenz­mi­ni­mum leben muss­ten. Gemäss Bundes­amt für Statis­tik BfS waren im Jahr 2019 8,7 Prozent der stän­di­gen Wohn­be­völ­ke­rung in Privat­haus­hal­ten von Einkom­mens­ar­mut betrof­fen. Dies entspricht rund 735’000 Perso­nen. Unter den Erwerbs­tä­ti­gen waren 2019 4,2 Prozent von Armut betrof­fen. Dies entspricht rund 155’000 Perso­nen.

Krisen­si­tua­tio­nen kommen ohne Vorwar­nung und sie tref­fen gemäss Cari­tas oft jene Menschen am stärks­ten, die bereits mit einem Mini­mum auskom­men müssen. Sie stel­len aber auch solche auf eine harte Probe, wie Cari­tas schreibt, die stets auf der siche­ren Seite waren. 

Mit der Aktion will Cari­tas in Erin­ne­rung rufen, dass in der reichen Schweiz mehr als 1,2 Millio­nen Menschen an oder unter der Armuts­grenze leben. 

Hier finden Sie alle «Eine Million Sterne»-Veranstaltungen 2021

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