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Anzahl Stif­tun­gen auf neuem Höchststand

2025 verzeichnete der Stiftungssektor einen Nettozuwachs von 72 Stiftungen. Damit wurde per Ende Jahr mit 13’782 gemeinnützigen Stiftungen ein neuer Höchststand erreicht.

Der Stif­tungs­sek­tor wuchs 2025 deut­lich stär­ker als noch im Vorjahr. Das Netto­wachs­tum lag bei 72 Stif­tun­gen gegen­über 30 im 2024. Insge­samt wurden 2025 schweiz­weit 325 Stif­tun­gen gegrün­det. Gelöscht wurden 253. Das Wachs­tum führte Ende 2025 zu einem neuen Rekord: Der Stif­tungs­sek­tor zählte in der Schweiz 13’782 aktive gemein­nüt­zi­gen Stif­tun­gen. Die Preview der 17. Ausgabe des Schwei­zer Stif­tungs­re­ports gibt einen ersten Einblick in die Entwick­lung des Sektors. 

Kanto­nale Unterschiede

Regio­nal zeigen sich Unter­schiede. Stark gewach­sen sind die Kantone Genf mit 31 neuen Stif­tun­gen und der Tessin mit einem Plus von 16. Gewach­sen sind auch die Stand­orte Grau­bün­den, Schwyz, Zürich, Zug und Luzern. Einzig Neuen­burg verzeich­nete einen Rück­gang um 4 Stif­tun­gen und damit einen Rück­gang von über einem Prozent. Die Mehr­heit zeigte eine stabile Entwick­lung. Aber auch in diesen Kanto­nen gab es Verän­de­run­gen. Im Kanton Bern halten sich Neugrün­dun­gen und Liqui­da­tio­nen mit je 25 die Waage. Der Kanton Waadt hat ein Plus von 1 Stif­tung dank 33 Neugrün­dun­gen bei 32 Liqui­da­tio­nen. 2024 war die Waadt der Kanton mit dem höchs­ten Rück­gang. Er wies ein berei­nig­tes Wachs­tum von minus 28 aus. Weiter­hin bleibt Zürich mit 2218 Stif­tun­gen der Kanton mit den meis­ten Stif­tun­gen. In Basel-Stadt ist die Stif­tungs­dichte mit 42,9 Stif­tun­gen pro 10’000 Einwohner:innen am höchs­ten. Es folgen Zug (34,2), Glarus (27,5) und Grau­bün­den (26,7).

Verschie­dene Kantone haben die Bedeu­tung von Stif­tun­gen für den Stand­ort erkannt und Mass­nah­men einge­lei­tet. Diese werden im Stif­tungs­re­port erläu­tert, dessen Publi­ka­tion für den 26. Mai 2026 ange­kün­digt ist. Publi­ziert wird der Schwei­zer Stif­tungs­re­port jähr­lich vom Center for Phil­an­thropy Studies (CEPS) der Univer­si­tät Basel, von Swiss­Foun­da­ti­ons, dem Verband der Schwei­zer Förder­stif­tun­gen, und dem Zentrum für Stif­tungs­recht an der Univer­si­tät Zürich.